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SPD OV Erding

Volksbegehren: STOPPT das Artensterben

Umweltschutz: Bienensterben stoppen

  • Erdinger SPD beteiligt sich an parteiübergreifender Initiative
  • Eichinger: „Wir brauchen verpflichtende Maßstäbe für den Schutz unserer Lebensgrundlagen.“

Die Erdinger SPD engagiert sich für den Schutz der Bienen und der Insekten in Bayern. Sie unterstützt eine parteiübergreifende Initiative zu einem entsprechenden Volksbegehren. Erdings SPD-Landtagskandidatin und stellv. Kreisvorsitzende Gertrud Eichinger dazu:

„Jeder spürt es: Die Zahl der Insekten und Bienen nimmt dramatisch ab. Das hat weitreichende Folgen für unsere Lebensgrundlagen. Deshalb brauchen wir dringend verpflichtende Maßstäbe für eine umweltfreundliche Landwirtschaft, sonst stirbt uns die Natur unter den Händen weg. Wir begrüßen es, dass Bundesumweltministerin Svenja Schulze mit dem 'Aktionsprogramm Insektenschutz' das Thema anpackt. Nun müssen wir auch in Bayern entschlossen handeln.“

Mit Blick auf das Artensterben schlagen Wissenschaftler Alarm: die Insektenbestände gehen dramatisch zurück, die biologische Vielfalt schwindet. Die Bezirkstagskandidatin und SPD Kreistagsfraktionsvorsitzende der LandkreisSPD Ulla Dieckmann dazu:

„Bienen, Hummeln, Schmetterlinge und andere Insekten haben eine riesige Bedeutung. Sie sind elementar für unsere Wild- und Nutzpflanzen, für die Lebensmittelproduktion sowie den Bestand der Vögel in Bayern. Ein Rückgang der Masse der Fluginsekten um bis zu 80 Prozent im Zeitraum von 1989 bis 2016 ist eine katastrophale Entwicklung. Der Schutz von Natur und Lebensräumen von Tieren und Pflanzen sichert unser menschliches Überleben.“

Unterschriftensammlung am 25.8.

Deshalb sammeln wir mit der Erdinger SPD am Samstag, den 25.8.18 in der LangenZeile in Erding neben dem Volksbegehren „Stoppt den Pflegenotstand“ auch Unterschriften für das Volksbegehren: „STOPPT das Artensterben“

 

KohnePLUS: im Geschpräch mit Werner Meier


Gertrud Eichinger, Natscha Kohnen, Werrner Meier

In der Erdinger Gruberei plauderte Natascha Kohnen (SPD) vor und mit knapp 70 Gästen. Wahlkampf mal anders: Zuhören und Miteinander reden statt Reden halten

Mit der Veranstaltungsreihe „Kohnen plus“ hat die Landesvorsitzende der Bayern-SPD, Natascha Kohnen, den Wahlkampf in Erding eröffnet. Auf Einladung von Landtagskandidatin Gertrud Eichinger traf die 50-Jährige in der Gruberei auf Musikkabarettist Werner Meier aus Ottenhofen. In einem Talk-Show-Format plauderten sie vor und mit knapp 70 Gästen über ihr Leben, ihre politische Haltung und ihre Zukunftsvisionen.

Neben dem Flüchtlingsthema, da vermissten beide ein christliches Verständnis, Empathie und Humanismus, spielten auch die das klare Nein zur 3. Startbahn, bezahlbares Wohnen aber auch die beitragsfreie Kindererziehung bzw. Betreuung eine wichtige Rolle..

Um die Demokratie zu stärken und die Menschen wieder für Politik zu interessieren, brauche man brauche auch einen neuen Umgang mit der politischen Sprache und Begriffen, wie z.B. Asyltourismus, Flüchtlingsstrom, oder Migrationswelle. Insgesamt sei ein neuer respektvoller Umgangston in der politischen Landschaft nötig, das gelte auch für die sog. Sozialen Medien.

Den Kontrast zu den schwierigen Themen bot Werner Meier mit eindrucksvollen Liedern aus seinem Musikkabarettprogramm, Bayern sei auch deshalb nur so herrlich, weil es von leuten ganz unterschiedlicher Herkunft bereichert werde und immer wieder worden ist.

Natascha Kohnen und die bayerische SPD will die Gesellschaft zusammenhalten und nicht spalten oder polarisieren, auch und gerade in Zeiten eines harten Wahlkampfes.

 

Gutes Altern in Erding

Veranstaltung der SPD Erding: Gutes Altern in Erding“

 

„Bayern wird immer älter! Heute leben rund 2,6 Millionen Menschen Ü-65 Jahren in Bayern. Bereits in zehn Jahren wird diese Altersgruppe auf 4 Millionen angewachsen sein. Das sind ca. 30% der Bevölkerung! Die meisten erleben diese Lebensphase als eine Art „Hochplateau“, als eine Zeit in guter körperlicher und mentaler Verfassung - bis ins hohe Alter! „ stellte die Ebersberger SPD-Landtagsabgeordnete Doris Rauscher zu Beginn ihrer Ausführungen fest. Zum Thema „Gutes Leben im Alter“ hatte die Erdinger SPD mit ihrer Stadträtin uns Seniorenreferentin Jutta Harrer eingeladen. Neben der SPD-Landtagskandidatin Gertrud Eichinger (Finsing) und der Bezirkstagskandidatin Ulla Dieckmann (Wörth) waren auch zahlreiche Vertreter sozialer, caritativer und kirchlicher Einrichtungen ( VdK, BRK, Malteser, SozialverbandD, Mieterverein, KBW) gekommen.

„Wir wollen allen ein Alter in Würde zu ermöglichen, so wie sie es sich wünschen. Jedes Alter zählt! Wir brauchen gute Pflegeangebote, Hilfen für pflegende Angehörige, passgenaue Wohnformen, ein ausreichendes finanzielles Auskommen, aber auch bessere Möglichkeiten zur aktiven Mitgestaltung in Gesellschaft und Politik. Deshalb haben wir von Seiten der SPD-Landtagsfraktion ein Seniorenmitwirkungsgesetz in den bayerischen Landtag eingebracht.“ führte die sozialpolitische Sprecherin Doris Rauscher aus. Die KreistagsSPD hat dazu einen Antrag auf Gründung einer LandkreisSeniorenvertretung eingebracht.

Auf die oft schwierige Wohnsituation von Senioren im Landkreis ging Gertrud Eichinger, SPD Kandidatin für den Landtag ein. „ Es wurden und werden nicht genügend bezahlbare und auch zu wenig öffentlich geförderte Wohnungen gebaut. Die SPD schlägt zum altersgerechten Wohnen das Programm „Aufzug statt Auszug“ vor“

Ulla Dieckmann (Wörth, Bezirkstagskandidatin der SPD) unterstützt für den Landkreis die Idee eines "Gemeindeschwesterkonzept", das von Rita Gabler vom Erdinger Palliativteam erarbeitet wurde. Diese Gemeindeschwestern, oder Gemeindepfleger, sind kompetente , bekannte Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner für die Menschen vor Ort. Zudem sieht sie einen steigenden Bedarf an Kurzzeitpflegeplätzen, um lange Wartezeiten zu vermeiden und die pflegenden Angehörigen zu entlasten.

Jutta Harrer, die zur Veranstaltung eingeladen hatte, folgerte: 65jährige Menschen haben im Durchschnitt 19,7 Lebensjahre vor sich, aber: „Älterwerden ist bunt, ist lebendig. Seniorenarbeit ist eine Aufgabe auch für die Politik, eine Zukunftsaufgabe für die es gilt, jetzt Rahmenbedingungen zu schaffen. Seniorenpolitik kann gelingen mit dem Engagement der Betroffenen, die Beteiligte sind. Das will die SPD in Stadt und Landkreis auf den Weg bringen.“

 

 

 

Feminismus-Neu Denken am 8.3. um 19.30 Uhr

"Feminismus" - neu denken?

Folgende Themen sollen dabei nicht zu kurz kommen:

· Vorstellung der Istanbuler Konvention ( europaweite Gesetzgebung zum Schutz der Frauen und zur Gleichstellung)

· "#metoo hat eine weitreichende Debatte um die wirkliche Gleichberechtigung von Frauen ausgelöst

Mit dabei als Referentin:

Johanna Gastager (M.A. Kulturdiplomatie)

und anschließender Möglichkeit zur Diskussion

Wann? Am Donnerstag, den 8. März 2018, um 19.30 Uhr

Wo? im Johanneshaus, Kirchgasse 5 in Erding

Es laden ein: Frauen aus der Kommunalpolitik

Ulla Dieckmann  Cornelia Vogelfänger  Petra Bauernfeind

Helga Stieglmeier  Gertrud Eichinger

 

Infostand zum Weltfrauentag am 8.3.


Foto vom Weltfrauentag 2017

Infostand zum Weltfrauentag

Donnerstag, 8.3. 10 Uhr – 12 Uhr

Gute Gespräche und Rosen aus fairem Handel gibt es auch dieses Jahr wieder:

„100 Jahre Frauenwahlrecht“ ist heuer das Thema für den Infostand der

Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen.

Wahlrecht für Frauen, Gleichberechtigung im Grundgesetz, Erwerbstätigkeit

hne Zustimmung des Ehegatten – heute Selbstverständlichkeiten, die aber erst

im Laufe der Jahre von Frauen erkämpft wurden. Immer noch nicht verwirklicht:

z. B. gleicher Lohn für gleiche Arbeit oder eine Aufwertung sozialer Berufe.

 

Unsere SPD Kandidatinnen für Landtag und Bezirkstag: gertrud Eichinger und Ulla Dieckmann

Aktuelles aus den GROKO Verhandlungen zum Thema Wohnen

Sonntag, 25. 2. von 15 bis 17 Uhr im We1ns, Dorfenerstr. 19 Erding

Politik mit Cafè, Politik aktuell, Jatzt mit Volkmar Halbleib, MdL, Wohnungspolitischer Sprecher der SPD Landtagsfraktion www.volkmar-halbleib.de  statt mit dem Parlamentarischen Staatssekretär im Wohnungs- und bauministerium, Florian Pronold,

Aktuelles aus dem Koalitionsvertrag zum Thema Mieten Wohnen Bauen

 

 

Erdinger SPD spricht sich mehrheitlich für Koalitionsverhandlungen aus!

" Erdinger SPD Kreisverband für die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen:

Nach intensiven, kontroversen, fairen und ausführlichen Diskussionen hat sich die Mehrheit der Delegierten des SPD Kreisverbandes für die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen ausgesprochen, dabei wurden aber auch konkrete Auf- und Forderungen an die weiteren Verhandler und Verhandlungen formuliert, so sollen folgende Punkte in die Verhandlungen (wieder oder zusätzlich) eingebracht werden.

- Erhöhung des Spitzensteuersatzes
- Einführung einer Vermögenssteuer
- Bürgerversicherung
- Kohleausstiegsgesetz analog Atomausstiegsgesetz
- soziale, humane Asylpolitik
- keine BAMF-Verfahren im Schnellverfahren ohne Rechtsberatung
- Weiterentwicklung des Bodenrechts (nach Hans-Jochen Vogel)
- bedingungslose Grundrente
- sozialen Wohnungsbau stärken "
Dazu erklärt Horst Schmidt, SPD-Fraktionsvorsitzender im Erdinger Stadtrat

Das Papier ist ein Kompromiss, mit dem Union und Sozialdemokraten weiter arbeiten können. Es ist eine Basis für Koalitionsverhandlungen. Uns geht es um Gemeinwohl und die Zukunft der SPD, es geht um Verantwortung für die Gesellschaft und die Verbesserung der Lebenssituation in konkreten Schritten. Dies kann die SPD besser in der Regierungsverantwortung als in der Opposition verwirklichen.
Notwendig sei es aber auch, den sozialdemokratischen Anteil am zukünftigen Koalitionsprogramm stärker herauszustellen, die eigenen Erfolge besser zu präsentieren und selbstbewusster aufzutreten. Neben der Regierungsarbeit muss aber die Erneuerung der Partei und des Programms weiter vorangetrieben werden.
Belehrungen von Seiten der CSU wie die Diskussion in der SPD zu führen sei, sind unangemessen und tragen nicht zu einem guten Verhandlungsklima bei. Sondierungen sind Sondierungen und Koalitionsverhandlungen sind eben neue Verhandlungen, dabei geht es auch vielfach um notwendige Zukunftsmaßnahmen und konkrete Projekte. Nach den Verhandlungen entscheiden bei der Bürgerpartei SPD die Mitglieder und nicht allein die Parteispitze wie bei CSU und CDU. Auch das ist gelebte Demokratie.

Telefonsprechstunden der SPD- Stadtratsfraktion im Januar 2018 in der Regel von 18 bis 19 Uhr

02.01 Jutta Harrer, 08122/14938 Seniorenreferentin, stellv. Fraktionsvors,

Stiftungsrat Heilig Geist, Mitglied im Planungs- und Bauausschuss

03.01. Hubert Niestroy: 0171.3157345, Mitglied im Planungs- und

Bauauschuss, Mitglied im Verwaltungs- und Finanzausschuss

04.01. 14:00-15:00 Horst Schmidt, 0162.3378604, SPD- Fraktionsvorsitzender,

Mitglied im Ausschuss für Stadtentwicklung, Umwelt und Verkehr,

Mitglied des Grundstücks- und Wohnungsausschusses, SPD-Kreisrat

05.01. Hans Schmidmayer, 0176.43746313, weiterer stellv. Bürgermeister,

Feuerwehrreferent, Mitglied im Ausschuss für Stadtentwicklung, Umwelt und Verkehr

08.01. Willi Scheib, 08122 7517, Mitglied im Verwaltungs- und Finanzausschuss,

Mitglied des Grundstücks- und Wohnungsausschusses,

Rechnungsprüfungsausschuss

09.01. Jutta Harrer, 08122/14938 Seniorenreferentin, stellv. Fraktionsvors,

Stiftungsrat Heilig Geist, Mitglied im Planungs- und Bauausschuss

10.01. Hubert Niestroy: 0171.3157345, Mitglied im Planungs- und Bauauschuss,

Mitglied im Verwaltungs- und Finanzausschuss

11.01 14:00-15:00 Uhr Horst Schmidt, , 0162.3378604, SPD- Fraktionsvorsitzender,

Mitglied im Ausschuss für Stadtentwicklung, Umwelt und Verkehr,

Mitglied des Grundstücks- und Wohnungsausschusses, SPD-Kreisrat

12.01. Hans Schmidmayer, 0176.43746313, weiterer stellv. Bürgermeister,

Feuerwehrreferent, Mitglied im Ausschuss für Stadtentwicklung, Umwelt und Verkehr

15.01. Willi Scheib, 08122 7517, Mitglied im Verwaltungs- und Finanzausschuss,

Mitglied des Grundstücks- und Wohnungsausschusses, Rechnungsprüfungsausschuss

16.01. 10:00-11:00Jutta Harrer, 08122/14938 Seniorenreferentin,

stellv. Fraktionsvors, Stiftungsrat Heilig Geist, Mitglied im Planungs- und Bauausschuss,

17.01. Hubert Niestroy: 0171.3157345, Mitglied im Planungs- und Bauauschuss, 
Mitglied im Verwaltungs- und Finanzausschuss

18.01.Horst Schmidt, 0162.3378604, SPD- Fraktionsvorsitzender,

Mitglied im Ausschuss für Stadtentwicklung, Umwelt und Verkehr,

Mitglied des Grundstücks- und Wohnungsausschusses, SPD-Kreisrat

19.01. Hans Schmidmayer, 0176.43746313, weiterer stellv. Bürgermeister,

Feuerwehrreferent, Mitglied im Ausschuss für Stadtentwicklung, Umwelt und Verkehr

22.01. Willi Scheib, 08122 7517, Mitglied im Verwaltungs- und Finanzausschuss,

Mitglied des Grundstücks- und Wohnungsausschusses, Rechnungsprüfungsausschuss

23.01. Jutta Harrer, 08122/14938 Seniorenreferentin, stellv. Fraktionsvors,

Stiftungsrat Heilig Geist, Mitglied im Planungs- und Bauausschuss,

24.01. Hubert Niestroy: 0171.3157345, Mitglied im Planungs- und Bauauschuss, 
Mitglied im Verwaltungs- und Finanzausschuss

25.01.Horst Schmidt, 0162.3378604, SPD- Fraktionsvorsitzender,

Mitglied im Ausschuss für Stadtentwicklung, Umwelt und Verkehr,

Mitglied des Grundstücks- und Wohnungsausschusses, SPD-Kreisrat

26.01. Hans Schmidmayer, 0176.43746313, weiterer stellv. Bürgermeister,

Feuerwehrreferent, Mitglied im Ausschuss für Stadtentwicklung, Umwelt und Verkehr

29.01. Willi Scheib, 08122 7517, Mitglied im Verwaltungs- und Finanzausschuss, Mitglied des Grundstücks- und Wohnungsausschusses, Rechnungsprüfungsausschuss

30.01. 10:00-11:00Jutta Harrer, 08122/14938 Seniorenreferentin,

stellv. Fraktionsvors, Stiftungsrat Heilig Geist, Mitglied im Planungs- und Bauausschuss,

31.01. Hubert Niestroy: 0171.3157345, Mitglied im Planungs- und Bauauschuss, 
Mitglied im Verwaltungs- und Finanzausschuss

01.02. 14:00-15:00 Horst Schmidt, 0162.3378604, SPD- Fraktionsvorsitzender, Mitglied im Ausschuss für Stadtentwicklung,

Umwelt und Verkehr, Mitglied des Grundstücks- und Wohnungsausschusses, SPD-Kreisrat

02.02. Hans Schmidmayer, 0176.43746313, weiterer stellv. Bürgermeister, Feuerwehrreferent, Mitglied im Ausschuss für Stadtentwicklung, Umwelt und Verkehr

 

Zum Haushalt der Großen Kreisstadt Erding 2018

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

Kolleginnen und Kollegen,

ich will es dieses Jahr relativ kurz machen.

Die SPD-Stadtratsfraktion wird dem Haushaltsplan für das Jahr 2018 zustimmen. Das gilt auch für die Zollner Leihfond Stiftung und die weiteren Stiftungen.

 

Dieser Haushalt steht in der Kontinuität zu den Vorjahren, der weiterhin wachsenden Aufgaben und Projekte der Großen Kreisstadt im Zuge der wachsenden Einwohnerzahl.

Aber der vorliegende Haushalt wird seine Wirkung für die Erdinger Bürgerinnen und Bürger nur dann entfalten können, wenn in der Stadtverwaltung Menschen arbeiten, die die Zahlen dieses Entwurfs mit Taten, mit Leben erfüllen.

Deshalb ist mein, ist unser Dank an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung, insbesondere Herrn Held, gerichtet. Herzlichen Dank auch für die konstruktive und aktive Sitzungsbetreuung.

 

Wir beschließen heute einen Rekordhaushalt, mit Ausgaben von über 32 Millionen Euro für Investitionen und nahezu 50 Millionen Euro für projektierte Maßnahmen. Wir stemmen eine erhebliche Kreisumlage und haben geordnete Finanzen. Aber wir bauen auch kräftig unsere Rücklage ab; genau zu den Zwecken, für die sie bislang aufgebaut wurde.

Darüber hinaus verweise ich auf unsere rekordverdächtig niedrige Prokopfverschuldung Stand Ende 2016 32, 64 bei 36,200 Einwohnern…(heute wohl schon bei 29 Euro)

 

Wir erfüllen unsere Pflichtaufgaben umfassend (Stichworte: Feuerwehr, Schulen, Bildung, / Lodererplatz/ Hochwasserschutz, Straßenbau…) und erbringen darüber hinaus viele, sehr viele freiwilligen Leistungen. Hierbei stehen die Förderung des Sports und der Sportvereine ziemlich weit vorne. Aber auch bei den von allen Bürgerinnen und Bürgern nutzbaren Einrichtungen sind wir ausgezeichnet aufgestellt und investieren weiter. So bspw. beim Freizeitgelände am Kronthaler Weiher oder im Stadtpark.

Folgende Themen und Inhalte sind uns, den Mitgliedern der SPD-Fraktion, für die nahe Zukunft besonders wichtig:

  1. Auch wenn man uns dafür als Sozialromantiker belächeln sollte: Wir halten bezahlbaren Wohnraum, auch und vor allem im Mietwohnungsbau, weiterhin für unerlässlich und eine der sehr wichtigen Aufgaben der Zukunft. Der Mietspiegel wird fortgeschrieben und wir werden darauf achten, dass SOBON Maßnahmen, die Soziale Bodennutzung bei neuen Baugebieten, im nächsten Jahr umgesetzt werden.
    Erdinger Familien und Alleinerziehende, sollen sich auch in Zukunft in Erding eine Wohnung leisten können. Bezahlbares Wohnen ist für eine sozial ausgewogene Gesellschaft unerlässlich.
    Darum liegt uns das Projekt Südlicher Thermengarten so am Herzen.

 

  1. Wir werden darüber hinaus dem Leben, Wohnen und der sozialen Situation der älteren Bürgerinnen und Bürger, jenseits von Vereinen und Pflegeeinrichtungen mehr Aufmerksamkeit widmen. Das Bürgerhaus am Rätschenbach, das die SPD-Fraktion bereits 2012 gefordert hatte, steht hier vor besonderen Heraus­forderungen.
    Veranstaltungen wie Musik am Nachmittag, Freibier und ein Mittagessen beim Volksfest sind sicher gut und richtig: Einmal im Jahr reicht das jedoch nicht aus, um eine Soziale Teilhabe an der Gesellschaft wirklich so nennen zu dürfen. Wir bedauern, dass unser Antrag für ein Seniorenbüro noch nicht die aus unserer Sicht notwendige Resonanz gefunden hat. Ja, ehrenamtliche Tätigkeit ist wertvoll und unverzichtbar. "Kostengünstig" darf aber nicht der Maßstab für eine zukunftsorientierte Seniorenarbeit sein. Hier ist unserer Meinung nach das finanzielle Engagement der Stadt für eine hauptamtliche Stelle erforderlich, die damit auch dem Seniorenpolitischen Gesamtkonzept des Freistaates Bayern und des Landkreises gerecht wird

     

  2. Die Integration von Neubürgern - und zwar aller, im Sinne des Artikels 1 unseres Grundgesetzes und dem Artikel 100 der Bayerischen Verfassung - wird uns 2018 intensiver denn je beschäftigen und Konzepte für eine nachhaltige und vor allem mutige, kommunale Sozialpolitik erfordern.
    Wir hoffen, dass wir auch bayernweit zu gebührenfreien Kita und Kindergartenplätzen kommen werden.

     

  3. Den gleichen Mut werden wir in den nächsten Jahren auch für eine verkehrsberuhigte Innenstadt, die Lösung der Parkplatzsituation, die Regelung des Radverkehrs und die weitere Stärkung des ÖPNV benötigen.
     

Ich hoffe für uns alle und vor allem für die Kommunen auf eine - selbstredend in unserem Sinne - tatkräftige Bundesregierung.

Wir bedanken uns für die über weite Strecken kollegiale Zusammenarbeit, bei der wir uns  mancherorts ein wenig mehr Sach- denn ideologische Orientierung wünschen würden und möchten Ihnen und Ihren Familien, die unsere Tätigkeit in diesem Kreis mittragen, eine angenehme Weihnachtszeit und ein gesundes 

und friedvolles neues Jahr wünschen.

Wir freuen uns auf 2018.

 

Abschiednehmen im Bürgerbüro

Freitag, 15.12. von 09.00 - 12.00 Uhr und So. 17.12. 13 bis 15 Uhr

 

Danke Ewald Ruhe in Frieden

 

Wir trauern um unseren Bundestagsabgeordneten Ewald Schurer

Erdinger SPD trauert um Ewald Schurer

Mit tiefer Bestürzung und großer Trauer haben wir vom plötzlichen und unerwarteten Tode unseres Bundestagsabgeordneten Ewald Schurer erfahren.

Unser Mitgefühl gilt seiner Familie.

Die Erdinger SPD verliert einen engagierten Sozialdemokraten und Kämpfer für die soziale Gerechtigkeit. Über viele Jahre hinweg hat er in führender Funktion im Landesvorstand der bayerischen SPD und in Oberbayern die Politik der SPD geprägt und viele Mitglieder und Funktionäre ermuntert, motiviert und unterstützt.

Ewald Schurer hat sich als Bundestagsabgeordneter immer wieder für die Interessen der Bürgerinnen und Bürger des Erdinger Landkreises und der Großen Kreisstadt intensiv eingesetzt und stark gemacht. Nicht nur dafür schulden wir ihm großen Dank. Sein Tod ist politisch und menschlich ein unbeschreiblicher Verlust.

Martin Kern, SPD Kreisvorsitzender

Gertrud Eichinger BWK Vorsitzende,

Ulla Dieckmann SPD- Fraktionsvorsitzende Kreistag,

Horst Schmidt  SPD Fraktionsvorsitzender im Erdinger Stadtrat

Karl-Heinz Gallinn.SPD Ortsvereinsvorsitzender

*************

Ewald Schurer vertrat die bayerische SPD insgesamt 16 Jahre im Deutschen Bundestag. Und zwar von 1998 bis 2002 und erneut von 2005 bis zu seinem Tod. Schurer führte von 2003 bis 2017 die OberbayernSPD. Von 2009 bis 2017 war er stellvertretender Landesvorsitzender der BayernSPD.

 

Wohnungsbaugesellschaft engagiert sich im Landkreis

 

Eine lang erhobene Forderung der SPD im Kreistag und im Stadtrat wird endlich umgesetzt. In Erding und Taufkirchen kann die landkreiseigene Wohnungsbaugesellschaft 85 Wohnungen für den kleinen Geldbeutel realisieren. Im Neubaugebiet Südlicher Thermengarten entstehen 65 bezahlbare Wohnungen, Dazu kommt ein europakonformes Einheimischen Modell der Stadt mit 15 Einheiten

Zusätzlich engagiert sich auch mit weniger Einheiten als erwartet die Erdinger Baugenossenschaft und eine Wohneigentümergemeinschaft. Damit entsteht bezahlbarer Wohnraum in guter Lage

Ewald Schurer: Unsere Bildungslandschaft zukunftsfähig gestalten

im neuen Blickpunkt / Sept 17 erscheint folgender Gastbeitrag unserers Bundestagsabgeordnten Ewald Schurer:

Die Bildungslandschaft

zukunftsfähig gestalten

 

Nationale Bildungsallianz der SPD

Ende August hat Martin Schulz unser Programm vorgestellt, das unser Bildungssystem fit für die Zukunft macht. Mit einem Schulprogramm soll der Bund bis 2021 insgesamt 12 Milliarden Euro in die Schulen investieren. Nur gut ausgestattete Schulen sowie Lehrerinnen und Lehrer, die in einer vertretbaren Klassengröße unterrichten, können unsere Kinder optimal fördern. Wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten wollen dafür sorgen, dass die Bildungschancen und damit auch die Zukunftsaussichten – anders als bisher – nicht mehr so stark vom Geldbeutel der Eltern abhängig sind. Deshalb setzt sich die SPD dafür ein, dass die Bildungseinrichtungen in Deutschland gebührenfrei besucht werden können. Dies muss von der Kita bis zur Hochschule beziehungsweise bis zum Meister gelten.

Besseres Angebot an Ganztagsgrundschulen

Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist für die SPD ein wichtiger Eckpfeiler einer gerechten Gesellschaft. Damit beide Elternteile – meist bleiben ja die Mütter zuhause – nach der Einschulung ihrer Kinder die Möglichkeit haben in einer Vollzeitstelle zu arbeiten, brauchen wir mehr Ganztagsgrundschulen. Im Nachmittagsbereich ist für die Kinder gesorgt. Sie sind aufgehoben, sie haben ihre Betreuung, sie haben ihre Freunde, sie haben eine Beschäftigung. Wir wollen daher eine Million zusätzliche Plätze an Ganztagsschulen.

Deutschland kann mehr, gerade im Bildungsbereich

Wir wollen Deutschland zum Bildungs- und Qualifizierungsland Nr. 1 in Europa machen. Wenn wir in Zukunft bestehen wollen, müssen wir jetzt deutlich mehr in Bildung investieren und die Bildungschancen für alle erhöhen.

Lesung : Das Deutsche Spiel mit Ira Ebner


Mdb Ewald Schurer mit der Autorin Ira Ebner

Gestern las im Gasthof Mayr Wirt  die Autorin und Bloggerin Ira Ebner vor interessierten Zuhörern aus ihrem neuen Buch : Das deutsche Spiel". Es geht darum wie ein Kanzlerkandidat in ein Netz aus Intrigen und einer Medienkampagne in seinem Wahlkampf gerät. Ähnlichkeiten mit der Berliner Politik sind nicht reinzufällig, machen das Lesen spannend und interessant zugleich. Paralellen zum aktuellen Wahlkampf lassen sich auch ziehen, auch wenn die Geschichte kurz nach der großen Bankenkrise spielt. Lebenspartner und Bundestagsabgeordneter Ewald Schurer ergänzte die kurzweilige Lesung mit zugespitzten Erfahrungen und Geschichten seiner langjährigen Berliner Zeit.Ein Buch anregend und gut zu lesen, unterhaltsam und lehrreich. Ein echter Gewinn. 

 

Erdinger Frauenhaus darf nicht geschlossen werden

25 Jahre Frauenhaus Erding und 10 Jahre Interventionsstelle wären ein guter Grund „Danke“ für die hervorragende Arbeit zu sagen. Gerade in der Arbeit in einem Frauenhaus sind Er­fahrung,  lang erworbene Kompetenz und die gute Zusammenarbeit mit der Interventions­stelle unersetzbar. Wir verstehen daher in keinster Weise, warum der Landrat nach dieser langen Zeit der sehr guten Arbeit dem Träger des Erdinger Frauenhauses, dem Sozialdienst katholischer Frauen (SkF), den Stuhl vor die Türe stellt. In all den Jahren gab es weder qua­litativ, fachlich und vor allem auch personell keinen Grund zur Beanstandung. Weitere Infos siehe unter Aktuelle Artikel

Politischer Frühschoppen am Sonntag, 23.4. um 10.30Uhr

Herzliche Einladung zu unserem Politischen Frühschoppen
am Sonntag, den 23. April um 10.30 in den Gasthof zur Post, Erding ein.
Mit unserem Bundestagsabgeordneten Ewald Schurer wollen wir u.a. über das Thema Bezahlbarer Wohnraum in Erding und über Neues aus Europa zum "Einheimischenmodell"
sprechen,
die Mitglieder der SPD -Stadtratsfraktion geben zur  Halbzeit der Legislaturperiode des Stadtrates  Rechenschaft über die letzten drei Jahre und
 einen Ausblick auf die kommenden Jahre. Außerdem stellen wir uns fragen zur aktuellen Ausgabe der SPD-Ortsvereinszeitung: Blickpunkt 2017

Wir würden uns freuen Sie begrüßen zu können.
mit freundlichen Grüßen
horst schmidt

 

Bezahlbares Wohnen in Erding aus. Blickpunkt April 2017


Bebauungsplan: Sücdlicher Thermengarten:Vorschlag

Bezahlbarer Wohnraum kann nur ausreichend geschaffen werden, wenn alle Akteure auf dem Wohnungsmarkt zusammenwirken und Allianzen schmieden. Die Städte und Kommunen alleine können die gewaltige Lücke nicht schließen, welche die seit Jahrzehnten die unzureichende Bautätigkeit im geförderten Wohnungsbau hinterlässt.

Auch in Erding leiden wir an einem Mangel an geeigneten und bezahlbaren Wohnungen. Die Initiativen des Bundes, die Wohnungsbauoffensive und das Milliardenförderprogramm für den sozialen Wohnungsbau, der Wohnungsbauministerin Barbara Hendricks und ihres Staatssekretärs Florian Pronold (SPD) und auch der „Wohnungspakt Bayern – Mehr für Wohnungsbau für alle“ sind notwendig, der Freistaat darf aber nicht das Einsparen, was der Bund an Mitteln für die Länder freigibt. Sicher sind für die anerkannten Flüchtlinge, unsere neuen Nachbarn, eigene Sonderprogramme notwendig. Dabei dürfen wir es aber nicht belassen. Gerade in Bayern und vor allem in der Metropolregion München, zu der auch Erding gehört, auch wenn es die CSU in Stadt und Landkreis nicht wahrhaben will und sich einem Beitritt verschließt, haben wir einen erheblichen Bedarf an bezahlbaren Wohnungen.

In der großen Kreisstadt Erding können wir mit dem Konzept der Sozialen Bodennutzung (SOBON) , den Modernisierungen und Neubauten der oberbayerischen Heimstätte, der Wohnungsbaugesellschaft des Landkreises und der Erdinger Baugenossenschaft, insbesondere mit der Ausweisung eines Baugebietes auf städtischen Grund (südlich des Thermengartens) zu einer Förderung des Wohnungsbau beitragen und bezahlbaren Wohnraum zur Verfügung stellen.

Es wird zu prüfen sein, ob nicht auch noch weitere städtische Grundstücke für bezahlbaren Wohnraum zur Verfügung gestellt werden, und ob die Stadt nicht auch für die Bedienstete der Stadt, städtischer Einrichtungen und auch für Angehörige der städtischen Feuerwehren und sozialen Einrichtungen selbst in den Wohnungsbau einsteigen muss oder dies an Gesellschaften oder Genossenschaften übertragen kann.

Auf dem städtischen Grund kann es eine ausgewogene Mischung verschiedener Wohnformen und Besitzverhältnisse geben. So ist das Thema "Erbpacht" eine durchaus interessante Ergänzung. Neben der Landkreiswohnungsbaugesellschaft wird auch die Baugenossenschaft Erding bezahlbare Wohnungen anbieten, möglicherweise gibt es eine private Wohnungsbaugemeinschaft, die Eigentumswohnungen baut, es wird sicher im Rahmen eines Einheimischenmodell, das nun nach der Einigung zwischen EU, Bund und Land ausgearbeitet werden kann, Angebote geben. Auch hier streben wir eine Mischung aus Hauseigentum und Eigentumswohnungen an.

Insgesamt benötigen wir in Erding qualitativ ansprechenden und bezahlbaren Wohnraum für jüngere und ältere Menschen, junge Eltern und Alleinerziehende und für mobilitätseingeschränkte Menschen. Dazu brauchen wir sozialen Wohnungsbau, mit stabilen, gut gemischten Quartieren und Stadtteilen. Hierzu muss nun die Stadt und der Stadtrat SOBON auch umsetzen.

Das geht aber nur wenn die Stadt über eigene Grundstücke verfügt. Deshalb sind die entsprechenden Mittel für Grundstückskäufe in einem Nachtragshaushalt bereit zu stellen und diese müssen dann für bezahlbare Wohnungen genutzt werden.

 

Logistikhalle im Gewerbegebiet West

Gewerbegebiet WEST und was ist mit dem Gewerbegebiet SÜD?

Ruhige sachliche Auseinandersetzung bringen mehr als Polemik oder Versteckspiel. Die bisherigen sog. „Fakten“: Diskussion: Monsterhalle in Erding, LKW Stau auf der FTO und Dachauer Straße, Verschandelung der Landschaft. -bringen uns nur wenig voran. Wir fordern: Die Unterlagen müssen möglichst schnell öffentlich präsentiert werden, Der Investor muss seinen Plan so schnell wie möglich mit größter Transparenz auf den Tisch legen. Am besten lädt er selber zur Präsentation seiner Ideen die Bevölkerung und die Gewerbetreibenden ein. Dann könnte die Öffentlichkeit erfahren, was unter einer „Gewerbehalle mit multifunktionalem Nutzungskonzept“ verstanden wird, Was bedeutet die Aussage „maximal 28 LKW in der Stunde?“, Morgens? Abends? 24 Stunden? 7 Tage?, aus welcher Richtung und wohin?, mit welchen Mitarbeitern? Mit welchen Qualifikationen?

All dies interessiert uns brennend und bedarf schnellstmöglicher Klärung, sonst scheitert das Projekt schon in den Anfängen.

Dazu die Position der SPD in der Rede zum Stadthaushalt 2017: "Deshalb müssen wir auch über neue Gewerbegebiete, die diesen Namen verdienen, offen reden und uns die Planungen genau anschauen. Vorschnelle Vorurteile, bringen uns nicht weiter. Was wir brauchen sind gut durchdachte und auf ihre Auswirkungen hin (Verkehr, Lärm, Arbeitsplätze) geprüfte Vorschläge, die wir kritisch, aber auch zukunftsorientiert diskutieren und entscheiden können. Das wird sicher nicht einfach werden. Das Kleingewerbegebiet und der Recyclinghof sind natürlich wünschenswert und auch dringend geboten, aber ob damit den Erdinger kommunalen Belangen wirklich Rechnung getragen wird, wird sich erst herausstellen.

Möglicherweise findet sich ja in anderen Gewerbegebieten auch eine Möglichkeit. So bedarf auch das Gewerbegebiet SÜD einer dringenden Auffrischung und Belebung. Flächen sind hier genügend vorhanden. Aber auch in diesem Fall  sind die Gewerbetreibenden selbst gefordert. Die SPD und sicher auch der Stadtrat sind für Ideen und Vorschläge offen

Erdinger SPD trauert um Lothar Zellner


Lothar Zellner und Willi Scheib anlässlich des 50.Parteijubi

Der SPD Ortsverein Erding und die SPD Stadtratsfraktion trauern um Lothar Zellner (*15.9.1937 + 21.2.2017)
Unser langjähriges Mitglied Lothar Zellner (seit 1966) war viele Jahre im Vorstand der Erdinger SPD aktiv. Er hat sich als Stadtrat von 1984 bis 1990 um das öffentliche Wohl verdient gemacht und sich immer für die Werte der Sozialdemokratie eingesetzt.
Wir werden ihn stets in dankbarer und ehrenvoller Erinnerung behalten
Horst Schmidt ... Karlheinz Gallinn
SPD Fraktion der Großen Kreisstadt Erding SPD Ortsverein Erding

Trauergottesdienst am Dienstag, 14. März um 10:00 Uhr in der Aussegnungshalle des Städt. Friedhofs Erding an der Itzlinger Straße

 

 

MdB Ewald Schurer bei der JOB Messe Erding

v.l.n.r: Erdings 3. Bürgermeister Hans Schmidmayer, Erdings Ortsvereinsvors. KarlHeinz Gallinn,

stellv. Landrätin und Kreisrätin Gertrud Eichinger, Fraktionsvors. im Stadtrat und Kreisrat Horst Schmidt, Kreisvors. Martin Kern, Bundestgasabgeordneter Ewald Schurer

 

Die Roten bei den Roten" SPD besucht JOB-Messe Erding

Am 1. März  besuchte unser Bundestagsabgeordneter Ewald Schurer zusammen mit Mitgliedern des SPD Kreisverbandes und SPD Ortsvereins, der SPD Kreistagsfraktion und SPD Stadtratsfraktion die Jobmesse Erding, und informierte sich u.a. am Stand der Sparkasse Erding-Dorfen und des Klinikums Erding über die Ausbildungssituation vor Ort. Mit dabei: Kreistagsfraktionsvorsitzende Ulla Dieckmann, 3. Landrätin Gertrud Eichinger, Erdings 3. Bürgermeister Hans Schmidmayer, Spd Stadtratsfraktionsvorsitzender Horst Schmidt, Kreisvorsitzender Martin Kern und SPD Ortsvereinsvorsitzender KarlHeinz Gallinn

Auf dem Foto am Stand der Sparkasse Erding-Dorfen: "Die Roten bei den Roten!"

 

Internationaler Frauentag 2017 in Erding - AsF aktiv

Zum Internationalen Frauentag 2017 wählten die SPD-Frauen in Erding für ihre Aktion „Frauen im Gespräch“ ein aktuelles weltumspannendes Thema: „Trump und Co. (z. B. Putin, Erdogan, Orban, Kriczinsky, Höcke, Wilders) greifen an!“
Die aktiven AsF-Frauen sind sich einig: Frauen werden von diesen Männern und ihren Anhängern – egal ob männlich oder weiblich -nicht als gleichberechtigte Menschen angesehen. Sie werden beleidigt, auf ein überholtes Frauenbild oder aber auf eine Mode...lfigur reduziert und ihre Freiheit eingeschränkt.
Es gilt dagegen zu halten, Rechte und Ziele nicht aufzugeben: gleicher Lohn für gleiche Arbeit, gute Bildung, Frauenquote, Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Selbstbestimmung über den eigenen Körper und Frauensolidarität.
Zufrieden sind die am Infostand beteiligten Frauen mit ihrer Aktion:
Inge Ließ: Die Frauen, aber auch Männer, haben geschmunzelt über die Trump-Karikatur. Es gab Kommentare wie: Das mit Trump & Co und den Frauenrechten kann ich voll und ganz unterstützen. "Viele Gesellschaften auf der Welt haben Frauenrechte bitter nötig!" Weiter so!
Katharina Hintermaier: Die Gespräche deckten eine große Bandbreite politischer Themen ab. Als Schwerpunkt kristallisierte sich die Sorge heraus, dass die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter aufgeht und Löhne sowie Renten nicht ausreichen, um die Lebenskosten zu decken. In der Boomregion München/Erding stellen vor allem die hohen Wohnungskosten ein großes Problem dar. Der Wunsch an die Politik ist es, für mehr soziale Gerechtigkeit zu sorgen.
Jutta Harrer: Es kann uns nicht gleichgültig sein, was in den USA, in der Türkei, in Polen und anderen Ländern geschieht. Abbau von Demokratie und Menschenrechten gehen immer auch auf Kosten von Frauen. Wir müssen unsere Werte verteidigen!
Gertrud Eichinger: In so manchen Köpfen von Arbeitgebern und KollegInnen muss noch mehr Bewusstsein dafür geschaffen werden, dass Teilzeit-arbeitende Mütter und Väter genauso ein vollwertiges Teammitglied sind. Es klappt in einigen Unternehmen schon sehr gut, dass auch mit reduzierter Stundenzahl Führungsverantwortung erfolgreich übernommen wird. Erst dann werden Frauen gleichberechtigt angesehen und mit dem gleichen Gehalt honoriert.

 

Dr. Markus Marschall legt leider sein Stadtratsmandat nieder

Niederlegung des  Stadtratsmandates Dr. Markus Marschall

Zur Niederlegung des  Stadtratsmandates Dr. Markus Marschall erklärt der Fraktionsvorsitzende Horst Schmidt: „Wir in der SPD- Stadtratsfraktion und im SPD Ortsverein Erding bedauern sehr, dass unser Kollege Dr. Markus Marschall  sein Stadtratsmandat niederlegt. Er hat 2008 und 2014 sehr viel Zustimmung erhalten und hat unsere politische Arbeit durch seine Persönlichkeit, sein ausgleichendes Wesen  und große sachliche Kompetenz sowie durch hohes zeitliches Engagement geprägt und bereichert. Es ist ein schwerer Verlust für unsere Fraktion  und hinterläßt eine große Lücke. Nächster Nachrücker auf der Stadtratsliste ist Hubert Niestroy, Regierungsdirektor beim Deutschen Patent- und Markenamt.“

 Von Eva Kolenda geworben wurde Dr. Marschall bereits in den letzten Stadtrat gewählt und gehört auch dem laufenden an. Er arbeitete in verschiedenen Ausschüssen mit und gehört aktuell dem Verwaltungs- und Finanzausschuss, dem Planungs- und Bauausschuss und dem Stiftungsausschuss der Zollner-Leihfonds-Stiftung an.  Aus persönlichen Gründen muss er jetzt um seine Entpflichtung bitten.

Als Erfolg sieht er es an, an dem Jahrhundertthema der S- und Regionalbahn mitgearbeitet zu haben. Die Entscheidung der SPD-Fraktion hat dem aktuellen Konzept mit auf den Weg geholfen, das nun wohl vom gesamten Stadtrat getragen wird.  Wichtig ist ihm ebenfalls die Förderung des Radverkehrs, wofür er mit dem Anstossen des Radverkehrskonzeptes einen Beitrag leisten konnte. Auch manche Kleinigkeiten konnten durch geduldiges Nachfragen geklärt oder verbessert werden.

Hervorheben will er die kollegiale gute Zusammenarbeit mit den anderen Stadträtinnen und –räten sowie dem Oberbürgermeister und der Verwaltung. Natürlich gab und gibt es Auseinandersetzungen im Stadtrat; das Ringen um Ideen, Inhalte, Ziele und deren Umsetzung ist aber notwendig und gelebte Demokratie.

Angesichts einer allgemeinen Politikverdrossenheit kann er ein politisches Engagement nur empfehlen, auch wenn er jetzt selbst eine Pause einlegen muss..

 

Natascha Kohnen: Meine Stimme für Vernunft

Am Donnerstag, den 9.2. haben Sie Gelegeheit, die Generalsekretärin der BayernSPD in Erding kennenzulernen, im Gespräch über GESELLSCHAFT UND POLITIK IN ZEITEN DES POPULISMUS: Um 19:30 im Mayr Wirt Erding, Haager str. 4

Natascha Kohnen kandidiert im Mai als Landesvorsitzende der BayernSPD in der Nachfolge des bisherigen Landesvorsitzenden Florian Pronold.

 

Jutta Harrer: Sigi Draxler gibt aus gesundheitlichen Gründen sein Stadtratsmandat zurück

Jutta Harrer, Seniorenrefentin zur Laudatio bei der SPD Mitgliederversammlung:

für Siegi Draxler eine Ansprache zu halten ist mir eine große Ehre –

meine erste Laudation – für Siegi, der mit Recht in einer Reihe steht mit den Granden der Erdinger SPD, nun auch mit  „ehemaligen“ Stadträten.

Aus gesundheitlichen Gründen hat Siegi sein Mandat als Stadtrat niedergelegt.

Wir können mit ihm zurück blicken auf beinahe 14 ½ Jahre ehrenamtlicher Tätigkeit im Stadtrat – arbeitsintensive Jahre – 12 Jahre Bauausschuss und weiteren Ausschüssen, Mitglied im Versammlungsrat der Sparkasse und im Stiftungsrat der Heiliggeist-Spital-Stiftung

Besondere Verdienste hat sich Siegi als Seniorenreferent erworben – dem Amt, das er seit Beginn seiner Stadtratstätigkeit mit großem Fachwissen, aber auch ebenso viel Herzblut erfüllt hat.

Er hat es geschafft, dass die Befürfnisse von Schwerbehinderten nachhaltig im Bewusstsein von Stadtrat und Stadtverwaltung verankert sind. Bei Bauprojekten war Siegis erstes  Augenmerk immer sofort die Barrierefreiheit, er blieb stets hartnäckig, mit der Zeit beantwortete der Stadtbaumeister die Frage schon, bevor Siegi sie gestellt hatte. Erfahrung in dem Bereich der Barrierefreiheit brachte Siegi mit aus seiner beruflichen Tätigkeit beim Flughafen München, bei dem er die barrierefreie Gestaltung des Terminal 2 vorantrieb.

In Erding konnte er seine Kenntnisse bei örtlichen Projekten wie Behinertentoiletten, Umbau von Jugendzentrum und Stadtsparkasse, Bau der Stadtbücherei, Umbau des Rathauses einsetzen.

Ich gebe wohl kein Detail aus nichtöffentlichen Sitzungen bekannt, wenn ich ausplaudere, dass bei Personalangelegenheiten Siegi immer danach gefragt hat, ob auch Schwerbehinderte bei den Bewerbungen berücksichtigt wurden. Seine Fragen – wie z.B. auch nach Erfüllung der Schwerbehindertenquote- wurden  nicht immer freundlich aufgenommen – aber Siegi:

Dein Engagement für die Schwerbehinderten hat sich gelohnt: Du hast viele konkrete Maßnahmen durchsetzen können, du hast das Thema im Bewusstsein von vielen Erdingerinnen und Erdingern verankert, einen Grundstein gelegt für gelingende Inklusion. (Seit der letzten Wahl gibt es auch einen eigenen Referenten für Inklusion – so erfolgreich war das Wirken von Siegi)

Für ein weiteres Ziel setzte sich Siegi – zusammen mit seinen Fraktionskolleginnen und –kollegen und der Arbeitsgemeinschaft 60plus – ein: Einen Seniorenbeirat – um den Seniorinnen und Senioren eine Stimme zu geben. Siegi ich darf dich zitieren: „gerade in der Kommunalpolitik ist es entscheidend, dass die Interessen der älteren Bürger beachtet werden“.

Wir hatten gemeinsam daran gearbeitet, dass die Satzung noch in diesem Jahr dem Stadtrat vorgelegt wird. Das hat leider nicht mehr geklappt, aber wir befinden uns m.e. in der letzten Runde – eher schon Zielgeraden! Siegi – es wird was – und wir setzten darauf, dass sich auch viele Erdinger Seniorinnen und Senioren an der Wahl zum Seniorenbeirat beteiligen!

Die Stadtratstätigkeit war für Siegi immer eng verwoben mit dem ehrenamtlichen Engagement in der SPD.

Seit 1998 ist er Mitglied in der SPD, 10 Jahre später übernahm er Funktionen in Ortsvereins- und Kreisvorstand, die er bis vor kurzem auch zuverlässig und engagiert wahrnahm im Bezirsvorstand der OberbayernSPD war Siegi von 2007 bis 2015, seit 2007 ist er Vorsitzender der Erdinger Arbeitsgemeinschaft 60 plus. für sein Engagement wurde er 2013 mit der Willy-Brandt-Medaille ausgezeichnet. Insbesondere dein Einsatz als Vorsitzender von 60plus verdient große Anerkennung:

An erster Stelle ist nochmals der herausragende Erfolg des Projekts „Betreutes Wohnen“ hervorzuheben. Auf Initiative von 60plus wurde eine große Fragebogenaktion zur Bedarfserhebung durchgeführt.  2008 nahm das Projekt mit Unterstützung des neuen OB Max Gotz Fahrt auf – und konnte verwirklicht werden, mit „Betreutem Wohnen“ in Fischers Seniorenzentrum und weiteren privaten Objekten.

Dank an dich, dass du so hartnäckig geblieben bist – der Erfolg dieses zukunftsweisenden Projektes gibt dir Recht!

Alle Aktionen, die Siegi als Vorsitzender von 60plus zusammen mit seinen Genossinnen und Genossen durchgeführt hat, zu benennen obliegt mir jetzt nicht – erinnern möchte ich an zahlreiche Info-Stände z.B. zum Tag der Behinderten,

die regelmäßigen Veranstaltungen von 60plus hatten teilweise einen großen Zustrom an BesucherInnen, dass mancher aus dem OV schon etwas neidisch wurde – es wurden ReferentInnen zu seniorenrelevanten Themen von außen geholt (nicht SPD). Vor Wahlen bot 60plus Kandidatinnen und Kandidaten eine gute Plattform zur Vorstellung, war doch in der Regel auch die Presse anwesen. Hildegard Kronawitter war gerne willkommen, Ewald Schurer  referierte mehrmals über bundespolitische Themen.

Das ehrenamtliche Engagement von Siegi Draxler beschränkt sich aber nicht auf die SPD:

Er brachte die Idee der „Tafel“ nach Erding und ist auch deren Gründungsmitglied, ebenfalls gründete er die Selbsthilfegruppe „Senioren helfen Senioren“, die er seit 13 Jahren leitet – wieder ein Stück praktischer Arbeit, wenn bei regelmäßigen Treffen Kontakte gepflegt werden, Informationen verbreitet werden, oder konkret geholfen werden kann bei kleinen Diensten, für die kein Handwerker kommt aber der/die Senioren alle nicht (mehr) bewältigen z.b. Glühbirne wechseln, Fernsehprogrammen einstellen oder ähnliches.

Das jährliche Highlight ist die Veranstaltung „Musik am Nachmittag“ für Senioren in der Erdinger Stadthalle, die für die Seniorinnen und  Senioren kostenlos angeboten werden kann, die von der Selbsthilfegruppe gestaltet und von Musikgruppen musikalisch umrahmt wird.

Liebe Genossinnen und Genossen, lieber Siegi,

diese Darstellung deines Engagements kann keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben.

Dein Engagement verdient größte Anerkennung – deine Leistungen,

dein Weitblick, deine Hartnäckigkeit, denn nicht immer standen alle Türen gleich offen, deine Standfestigkeit bei Grundüberzeugungen auch als Gewerkschafter

Wir kennen dich als stets freundlichen Menschen, der es versteht auf andere zuzugehen, sie für sich zu gewinnen.

Wir danken dir für deine Zeit, die du für das ehrenamtliche Engagement aufgebracht hast in der SPD und im Stadtrat,

wir danken dir für dein entschlossenes Eintreten für die von Behinderten und älteren Menschen.

Wir wissen, dass dir der Entschluss, dein Mandat niederzulegen, sehr, sehr schwer gefallen ist. Uns hat es sehr viel Freude bereitet, mir dir zusammen zu arbeiten – und hier kann ich wohl für die Stadtratskolleginnen und Kollegen aller Fraktionen sprechen. Wir bedanken uns bei dir für die gute Zusammenarbeit.

Für die Zukunft wünschen wir dir, dass es dir gelingt, der Krankheit, über die du so bewundernswert offen sprichst, Grenzen zu setzen und du ohne die Belastungen eines Mandats ein gute Zeit hast!

 

Fritz Steinberger: Urgestein der Erdinger SPD erhält Goldene Stadtmedaille


Foto: B.Köppen: Fritz Steinberger mit OB Max Gotz

Fritz Steinberger: Urgestein der Erdinger SPD erhält Goldene Stadtmedaille

Die Erdinger SPD und die SPD Stadtratsfraktion gratulieren ihrem langjährigen Ortsvereinsvorsitzenden, Fraktionsvorsitzenden und stellv. Bürgermeister (bis 2008) zur verleihung der Goldenen Stadtmedaille.. Wir wünschen ihm noch viel Energie und Erfolg für sein politisches und soziales Engagement und noch viele gesunde Jahre. Auch im Namen der SPD Kreistagfraktion. der Vorsitzenden Ulla Dieckmann und des SPD- Bundestagsabgeordneten Ewald Schurer wünschen wir unserem Fritz Alles Gute.

"Der Rote Fritz, ein Mann, der anpackt, wenn Not am Mann ist, so habe ich Fritz Steinberger 1992 kennengelernt und das ist er bis heute geblieben", so Horst Schmidt, der in manchen Funktionen dem sozialdemokratischen Urgestein nachfolgte. Die Sozialdemokraten haben ihrem langjährigen Funktionär schon alle parteiinternen Ehrungen überreicht. 1996 die Willy-Brandt-Medaille und 2008 die Georg-von- Vollmar-Medaille (Gründungsvorsitzender bayerischen SPD 1892) .die höchste Auszeichnung die die bayerische SPD verleiht.

Als langjähriger Ortsvereinsvorsitzender, Delegierter und Vorsitzender des Kreisverbandes der SPD im Landkreis Erding hat er Generationen von Funktionären geprägt, gefördert und die SPD im Landkreis und darüber hinaus repräsentiert. In allen Wahlkämpfen war er stets präsent und ein erster Ansprechpartner für die überregionalen Wahlkämpfer.

Er ist immer für die kommunale Selbstverwaltung, für demokratische Verhältnisse, Solidarität und soziale Gerechtigkeit, für die Schwachen und Benachteiligten eingetreten.

Mit seiner Bosnien- und Kroatienhilfe hat er viel Unterstützung auch im Ausland erreicht.

Er setzte sich auf der kommunalpolitischen Bühne  für eine kindgerechte, familienfreundliche, soziale Stadt, bezahlbaren Wohnraum, ausreichend Kindergartenplätze und Kinderhort und in der letzten Zeit besonders für die Schulsozialarbeit in Stadt und Landkreis Erding ein.

Ob als Gewerkschafter, Personalrat, als Stadtrat (1972-2008) oder Kreisrat (1978-2014), als 3. oder 2. Bürgermeister (1996-2008) und stellvertretender Landrat (2008-2014), ob als Vereinsvorsitzender oder Kreisvorsitzender der Arbeiterwohlfahrt, als der er viele Institutionen schuf (Kindergärten, Schulsozialarbeit, Bauspielplatz mit Ferienprogramm. u.a.m.) und Arbeitsplätze einrichtete, überall war  er der Repräsentant der SPD in Stadt und Landkreis Erding.

Aber nicht nur in der SPD und kommunalpolitischen Ämtern hat sich Fritz Steinberger für viele Menschen eingesetzt, er war  auch in der Arbeiterwohlfahrt, im Kleingartenverein und im Erdinger Verschönerungsverein besonders aktiv. Der Erdinger Christkindlmarkt und auch das Erdinger Volksfest sind und waren ohne den „Roten Fritz“ kaum denkbar . Immer ist er voller Verständnis und stets hilfsbereit für die sozial Schwachen, für die Menschen, die unverschuldet in Not geraten sind. Er kann aber auch laut und polternd werden wenn er Unrecht wittert.

Schon vor  einigen Jahren  bezeichnete ihn die Erdinger Presse als „Musterbeispiel eines Sozialdemokraten“ Das gilt auch heute noch. Neben zahlreichen Ehrungen nun also die Goldene Stadtmedaille der Großen Kreisstadt Erding. Herzlichen Glückwunsch

Horst Schmidt (SPD- Kreisrat, Stadtrat)

 

Hans Schmidmayer: Goldene Stadtmedaille für Eva Kolanda


Bild:B.Köppen

Liebe Genossinnen und Genossen, es bereitet mir heute eine große Freude die Laudatio für die Verleihung der goldenen Stadtmedaille zu halten.

Liebe Eva, du bist quasi ein echtes Münchener Kindl und als solches mitten im 2. Weltkrieg vor 75 Jahren am 18.11.1941 in München zur Welt gekommen. 1944 bist Du mit Deinen Eltern aus der ausgebombten Wohnung von München nach Erding evakuiert worden, wo du dann im Pavillon an der Roßmayrgasse aufgewachsen bist.

Mit 29 Jahren erfolgte am 1.1.1971 dein Eintritt in die SPD.Seit Beginn und das war im Jahre 1972 bist du im Vorstand der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen. Von 1991 bis 1996 warst du, als erste Frau, Ortsvereinsvorsitzende der SPD-Erding.  1996 wurde dir der Ehrenbrief der SPD,  unterschrieben von Oskar Lafontaine, Renate Schmidt, Frieder Köllmeyer und Horst Schmidt, für deine Verdienste überreicht.Und seit 2006 bist Du  auch Trägerin der Willy Brandt Medaille, die Dir für herausragende Verdienste in der SPD verliehen wurde.  

24 Jahre lang, von 1990 – 2014, warst du als Stadträtin aktiv, und ab 1996 nahmst Du auch den Fraktionsvorsitz war.Von 2008 – 2014 hast du das Amt der 3.Bürgermeisterin bekleidet.

Während dieser Zeit wurde durch dich auch der Schüleraustausch mit Mszczonow in Polen und der Mittelschule Altenerding ins Leben gerufen.  Diese Verbindung die seit 2009 existiert, liegt Dir sehr am Herzen, sagst Du, und gerade in der heutigen Zeit der politischen Neuorientierung, stellen solche persönliche Kontakte einen äußerst wichtigen Beitrag zur gegenseitigen Verständigung und Kennenlernen der Jugend aus dem ehemaligen Ost und West dar. Liebe Eva wir danken Dir für das große soziale Engagement für die Jugend, welches weit über ein politisches Mandat hinausreicht.

Liebe Eva, Du hast bewusst auf eine aussichtsreiche Kandidatur zum Kreistag verzichtet, um dich voll auf die Arbeit im Stadtrat konzentrieren zu können. Diese Entscheidung unterstreicht nochmals Deine besondere Verbundenheit mit der kommunalen Politik und der sozialen Entwicklung der Stadt Erding, die Dir immer besonders am Herzen lag und durch Dich stets in herausragender Weise geprägt wurde und immer noch geprägt wird. Du hast unseren Wahlspruch für ein soziales und lebenswertes Erding Tag für Tag vorgelebt.

Die ehrenamtliche Arbeit im Kleiderladen der ASF (Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen) mit Anne Dasch und Anderen war für Dich eine Selbstverständlichkeit. Ihr habt den Kleiderladen durch Eure Arbeit zu einer sozialdemokratischen Institution in Erding gemacht. Für viele hundert Erdinger Bürgerinnen und Bürger war der Kleiderladen über Jahrzehnte ein zentraler Ort zur Überbrückung von Notlagen aber auch ein Ort des Miteinanders und der Kommunikation.1990 warst du Mitbegründerin des Fördervereins „Fendsbacher Hof“.

Dir ist es zu verdanken, dass 1992 der Mieterverein gegründet wurde,  den du seitdem als 1.Vorsitzende führst. Nach sieben Jahren politischen Kampfes wurde 2009 in der Stadt Erding der qualifizierte Mietspiegel eingeführt. Das ist Dein Verdienst und quasi ein bleibendes Vermächtnis, das deine Handschrift trägt.  Ohne Eva Kolenda gäbe es noch keinen Mietspiegel in Erding. Vielleicht Dein größter politischer Erfolg.

Als fast logische Konsequenz wurdest Du  2013 Vorstandsmitglied des DMB- Landesverbandes Bayerischer Mietervereine. Nachdem Du vorher seit dem Jahr 2000 als Beisitzerin fungiertest. Auch in der Baugenossenschaft Erding bist Du seit 1994 Aufsichtsrätin und seit 2005 Aufsichtsratsvorsitzende. Dein Ziel war und ist es immer noch, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, der als Grundvoraussetzung für ein soziales und menschenwürdiges Zusammenleben und sozusagen als Kit  für die Entwicklung einer nachhaltigen Gemeindestruktur, die Gesellschaft zusammenhält. Eine sozial ausgeglichene Entwicklung einer Stadt bedingt bezahlbaren Wohnraum um familiengerechte Wohnstrukturen zu ermöglichen.

Aber nicht nur solche bekannte Aktionen sondern auch viel nicht auf den ersten Blick sichtbares Wirken zeichnet deine Arbeit für eine gerechtere Welt und soziales Zusammenleben aus.So bist du auch Mitbegründerin des 1997 ins Leben gerufenen Vereins „Orthopädie für die dritte Welt“, der sich die Einrichtung orthopädischer Chirurgie und Orthopädietechnik sowie die Schaffung erster Schritte zum Aufbau von fachärztlichen Einrichtungen in Entwicklungsländern zum Ziel gesetzt hat.Eva Du musst uns unbedingt erzählen, wie man Gründungsmitglied eines solch besonderen Vereines wird. Darüber hinaus ist es Dir ein Herzensanliegen, dich bei „bunt statt braun“ stark zu betätigen, und machen wir uns nichts vor Liebe Genossinnen und Genossen, das ist eine Arbeit die in der heutigen Zeit immer wichtiger und drängender wird.  Einem funktionierenden Miteinander verschiedener Konfessionen in einer Gemeinde dient schließlich auch Deine Mitarbeit im Islamischen Verein wie auch Deine Kontakte zum Polnisch-Christl. Verein Erding.

2015 hast Du die kommunale Verdienstmedaille in Bronze für besondere Verdienste um die kommunale Selbstverwaltung bekommen. Umfassendes soziales und demokratisches Engagement auf breitester Basis machen dich zu einem Vorbild für sozial demokratische Lebenseinstellung und Lebensweise.

Meine Damen und Herren, Liebe Genossinnen und Genossen, liebe Eva, ich weiß, dass das nur ein sehr unvollständiger Ansatz und Versuch sein kann, Dein politisches Lebenswerk und Wirken in der kommunalen Politik zu würdigen. Jeder Einzelne der hier sitzt könnte bestimmt noch weitere Ergänzungen und andere Bereiche deines Schaffens benennen und beschreiben, mit denen Du zum Wohle Deiner Mitmenschen wichtige Beiträge geleistet hast.

Somit ist die Verleihung der „Goldenen Stadtmedaille“ schon fast eine logische Konsequenz, um Dein bisheriges Lebenswerk angemessen zu würdigen.

Nur maximal zehn lebende Bürgerinnen und Bürger erhalten gleichzeitig diese herausragende und höchste Auszeichnung , die die Stadt Erding zu vergeben hat.

Du liebe Eva hast sie Dir mehr als verdient.

 

Alles Gute zum Schulanfang

Wir wünschen Allen, Schülern, Eltern, Lehrer, Mitarbeitern, Sozialpädagogen, Ganztagsbetreuern, Mittagsbetreuern, Busfahrern, Schulweghelfern ein angenehmes, erfolgreiches und weitgehend stress- und unfallfreies neues Schuljahr.

 

Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen am 28.9.2016

Weil der bisherige Vorsitzende Benedikt Brüning mit seiner Familie nach Darmstadt zieht und dort auch zur Universität geht, sind Neuwahlen notwendig.

Am 28. Sept. 2016 ab 19:00 Uhr im Mayer Wirt Erding

Außerdem werden geehrt:Lothar Zellner und Franz Burgholzer für 50 Jahre, Siegrun Marschall,Ulrich Reinhardt und Hermann Brandes  für 40 Jahre, Jakob Nein für 30. Sven Pawliska und Ingrid Baumann für 25 sowie Andrea Mayer für 10 Jahre Mitgliedschaft in der SPD.

 

Bundeswahlkreiskonferenz mit Ewald Schurer

Am Freitag den 23. September findet die Bundeswahlkreiskonferenz mit der Nominierung des Bundestagskandidaten der SPD für Ebersberg-Erding in Markt Schwaben statt. Ebefalls neugwählt wird der Vorstand des Bundeswahlkreises. Der bisherige Vorsitzender der Erdinger Kreis- und Stadtrat Horst Schmidt tritt aus gesundheitlichen Gründen nicht wieder an. Außerdem werden gewählt die Delegierten zur Landesvertreterversammlung der BayernSPD am 10.12.2016. die die Reihung der Liste der bayerischen SPD-Kandidaten bestimmt.

Infos zu Ewald Schurer und seiner bisherigen Arbeit: www.ewald-schurer.de

 

Wanderwege in Erding

Arbeitskreis Wanderwege:  

Flyer rechtzeitig zum Ferienbeginn fertig!

 

Wander- und Spaziermöglichkeiten in und um die Große Kreisstadt Erding entdecken und beschreiben ist eine Aufgabe, die sich der Arbeitskreis „Erding bewegt“ gestellt hat.

 

In diesem Arbeitskreis sind Privatpersonen und verschiedene Vereine und Institutionen versammelt z.B. Historischer Verein, Bund Naturschutz, Deutscher Alpenverein, Archäologischer Verein und die Tourismusregion Erding.

Mitglieder des SPD-Ortsvereins sind ebenfalls aktiv dabei: Katharina Hintermaier, Dr. Walfried Seßler, Jutta und Reinhard Harrer

 

Die Idee zu einem Wanderwegenetz haben Dr. Walfried Seßler und Jutta Harrer entwickelt. Der SPD Ortsverein Erding hatte aus diesem Anlass zu einem Vereinsempfang im März 2015 eingeladen. Das Interesse an den Wanderwegen war sehr erfreulich und schon einen Monat später konnte das erste Treffen des Arbeitskreises stattfinden. Unter Leitung von Jutta Harrer und Walfried Seßler haben die „Paten“ ihre Wege jeweils unter eigener Regie erwandert, dokumentier und fotografiert.

Ein gutes Jahr später sind schon die ersten Flyer für die Wander- und Spazierwege verteilt.

Weiter geht es mit der vollständigen Beschilderung der Wege und der Präsentation im Internet.

Im Herbst steht dann die Präsentation der Themenwege im Stadtgebiet an.

 

Vielfältige Unterstützung erfährt der Arbeitskreis durch die Stadt Erding:

Oberbürgermeister Max Gotz steht seit Beginn dem bürgerschaftlichen Engagement positiv gegenüber und bekundete dies auch bei der Präsentation der Broschüren. Der Stadtrat hat Mittel im Haushalt bewilligt. Herr Günther Pech, Stadtmarketing, ist ein überaus engagierter Ansprechpartner.

 

Walfried Seßler investiert eine Menge Zeit und Energie in die digitale Erfassung der Wanderwege.

 

Jutta Harrer: „Erding bewegt“ war von Anfang ein lebendiges Projekt, das vom lebendigen Miteinander getragen wird, das sich verändern und wachsen kann. Wir sind zuversichtlich, dass wir auch weiterhin daran gemeinsam erfolgreich arbeiten.“

 

Die Flyer sind erhältlich im Rathaus Erding und in der Touristinformation. Foto bei der Präsentation der Flyer

 

 

SPD will Landesgartenschau nach Erding holen

Am heutigen Freitag, den 13. Mai kündigen nach Ausführungen in der SZ OB Max Gotz und CSU Fraktionschef Jakob Mittermaier an, dass die Landesgartenschau erst 2028 nach Erding soll.

Schon am 20.4. hat die SPD beantragt, dass sich der Erdinger Stadtrat damit beschäftigen soll um zu klären, ob und zu welchem zeitpunkt sich Erding für die LGS bewerben soll, nachdem Traunstein die Bewerbung zurückgegeben hat.. Es ist erfreulich, dass nun auch die CSU sich unserem Anliegen anschließen will.

 

Landesgartenschau 22 nach Erding

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

schon 2006 und 2008 hat die SPD Fraktion beantragt die Landesgartenschau nach Erding zu holen.

Leider ist die Bewerbung  der Stadt für 2018 nicht berücksichtigt worden, Würzburg hat damals den Zuschlag bekommen. Nun hat die die Bürgerschaft Traunsteins die Landesgartenschau 2022 abgelehnt, deshalb wird der Zuschlag neu vergeben.

Die SPD Fraktion schlägt daher vor, dass sich die Große Kreisstadt um die Landesgartenschau 2022 bewerben soll. Wir können auf unser Konzept und unsere Bewerbung zurückgreifen, auch wenn schon manches von damals weiterentwickelt worden ist.

Wir bitten, darum diesen Antrag möglichst rasch im Stadtrat zu diskutieren. Um eine Entscheidung herbei zu führen. Natürlich birgt dies immense Herausforderungen für die Stadt und Ihre Bewohner, den Stadtrat und die Verwaltung, aber wir sind gut aufgestellt.

Alternativ könnten wir uns auch vorstellen, dass wir uns in Zusammenhang mit der Konversion für spätere Termine bewerben können.

Die Vergabetermine für die Natur in der Stadt 2025 und die Landesgartenschau 2026 stehen ebenfalls bereits fest: Bewerbungsschluss ist der 24. Februar 2017. Die Gespräche mit den Bewerbern für diese Projekte werden am 22./ 23. März 2017 geführt.

http://www.landesgartenschau.de/aktuelles/

http://www.stmuv.bayern.de/umwelt/naturschutz/unterwegs/gartenschauen/laga.htm

mit freundlichen Grüßen

Horst Schmidt

für die Fraktion der SPD

Endlich Seniorenbeirat in Erding!!!!

 Neuer Anlauf für einen Seniorenbeirat in der Großen Kreisstadt Erding

In Erding wohnten Ende 2013 laut offizieller Statistik über 9300 Seniorinnen und Senioren im Alter von 65 und mehr Jahren, mit steigender Tendenz. In über 700 Gemeinden und Städten Bayerns existieren und arbeiten Seniorenbeiräte. Laut einer Umfrage in Bayern sind die wichtigsten Aufgaben der Seniorenarbeit in der Kommune:

Teilhabe am öffentlichen Leben, Barrierefreiheit, Verbesserung der Mobilität, Nahversorgung, bürgerschaftliches Engagement und generationenübergreifende Angebote.

Die SPD Fraktion ist mit der Arbeitsgemeinschaft 60plus der Meinung, dass auch in der Großen Kreisstadt Erding ein Seniorenbeirat oder eine Seniorenvertretung das Sprachrohr der Senioren sein kann. Es ist in unserer modernen Gesellschaft unverzichtbar, dass sich ältere Menschen als Anwältinnen und Anwälte in eigener Sache einbringen. Mit ihrer Arbeit geben Seniorenvertretungen älteren Bürgerinnen und Bürgern eine gewichtige Stimme und sensibilisieren die Öffentlichkeit so für ihre Interessen. Oberstes Ziel ist das Eintreten für die legitimen Belange älterer Menschen.

 

Verkaufsoffene Sonntage- Brauchen wir sie wirklich?

Große Aufregung hat die Entscheidung des Stadtrates verursacht, in diesem Jahr vorläufig nur einen verkaufsoffenen Sonntag zuzulassen. Die SPD steht voll hinter diesem Beschluss, da das Erdinger Gewerbe ausreichende Gründe für weitere Sonntage nicht vorbringen konnte.

Das Ladenschlussgesetz §3 ist eindeutig: Verkaufsstellen(Geschäfte) müssen an Sonn- und Feiertagen geschlossen bleiben. Ausnahmen gelten nur für Messen, Märkte oder ähnliche Veranstaltungen an jährlich vier Sonn- und Feiertagen, wenn sie der Gewerbeordnung entsprechen und einen beträchtlichen Besucherstrom auslösen. Märkte, Events, Veranstaltungen, die lediglich als „Feigenblatt“ für die eigentlich im Vordergrund stehende Sonntagsöffnung der Ladengeschäfte konstruiert werden, sind nicht zulässig. Sog. Alibiveranstaltungen dürfen nicht zur Rechtfertigung der Sonntagsöffnung herhalten.

Die Aktionen und Events, die bisher diskutiert worden sind, können auch alle an einem Samstag angeboten werden. Wie z.B. mit dem Flohmarkt am 29. April; so kann man auch den Umsatz ankurbeln und den möglichen Kunden einen zusätzlichen Anreiz anbieten, in der Innenstadt und in den anderen Gewerbegebieten einzukaufen. Geht doch! Der Sonntag bleibt der Familie und der Erholung erhalten.

Die Arbeitsruhe am Sonntag hat Vorrang vor Verkaufsinteressen!

 

Neuer Blickpunkt der SPD erscheint nächste Woche

Blickpunkt Mai 2016

Seite 1:

* Benedikt Brüning: SPD Ortsverein unter neuer Führung

* Weltweit gute Arbeit- Fair Trade in Erding mit Dr. Bärbel Kofler, der Menschenrechtsbeauftragten der Bundesregierung

* Verkaufsoffene Sonntage - Brauchen wir sie wirklich?

Seite 2

* Vor 70 Jahren: Am 1. Dezember 1945 gründet sich die Erdinger SPD neu und übernimmt Verantwortung.- 1946 werden Stadtrat und Kreistag demokratisch gewählt

* Fitz Steinberger - Herzlichen Glückwunsch zum 70. Geburtstag

Seite 3:

* Deutsch-Polnische Begegnungen: Ein Gespräch mit Eva Kolenda

* Neuer Anlauf für einen Seniorenbeirat in der Großen Kreisstadt Erding

* "Zusammenhalt braucht starke Frauen"

Seite 4:

* Die Neugestaltung des Stadtparks geht in die zweite Runde - SPD tritt für generationenübergreifenden Bewegungsparcour ein.

* Wanderwegenetz findet Zustimmung im Stadtrat

* SPD Fraktion und Ortsverein unterstützen AktionsGruppe Asyl(AGA) Erding

Falls dr Blickpunkt nicht bei Ihnen im Briefkasten landet, rufen Sie uns an: 08122/2921 oder senden Sie uns eine Email: spd.erding@email.de

 

 

GUTE ARBEIT WELTWEIT

Der SPD Ortsverein und die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (ASF)laden  herzlich ein zur Veranstaltung

„Gute Arbeit weltweit!“

mit Dr. Bärbel Kofler, MdB, Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung

am Dienstag, den 19. April 2016 , um 19.00 Uhr im Mayr-Wirt, Erding

Gute, menschenwürdige Arbeit ist die Grundlage für wirtschaftliche Stabilität und gesellschaftliches Wohlergehen. Die Globalisierung eröffnet einerseits große wirtschaftliche Chancen, andererseits nimmt die soziale Ungleichheit zu. Viele Entwicklungsländer werden von westlichen Konzernen als billige Produktionsstandorte missbraucht: Lohndumping, Kinderarbeit, Diskriminierung von Frauen, Ausbeutung von Ressourcen,  Zerstörung des Lebensraumes durch Umweltverschmutzung führen zu unmenschlichen Lebensbedingungen. Daher ist das Bemühen um gute Arbeit weltweit unersetzlich, um Millionen Menschen einen Ausweg aus Armut und Flucht zu bieten. „Gute Arbeit weltweit“ ist die Voraussetzung für soziale Gerechtigkeit, nachhaltiges Wachstum und eine ökologische Zukunft. Dafür setzen wir von der SPD uns ein. Was kann die Politik konkret unternehmen um die Situation gerechter zu gestalten? Die SPD Bundestagsabgeordnete und neue Beauftragte der Bundesregierung für Menschenrechtspolitik und Humanitäre Hilfe  Dr. Bärbel Kofler informiert fundiert darüber und berichtet von ihrer neuen Berufung.

 

70 Jahre demokratische Kommunalpolitik in Erding


Bürgermeister Hans Schmidmayer

Am 23. März 1946 traten die demokratisch gewählten Stadtratsmitglieder in der Stadt Erding zu ihrer ersten Sitzung zusammen. 1. Bürgermeister wurde Dr. Lehmer(CSU) 2. Bürgermeister Max Kraus, damals noch vom Stadtrat gewählt.. Erster direkt gewählter Bürgermeister wurde Hans Schmidmayer 1948.

Für die SPD wurden gewählt:

Michael Schütz, Gründungsmitglied der Erdinger SPD von 1913, Vorsitzender 1913-1925,  STR 1925-1933, 1946-1956

Hans Schmidmayer StR 1925 -1933, 1946- 1948 2.Bgm 1946-48  1. Bgm 1948 - 1966

Rudolf Marschall sen. StR 1946-1972 (26 Jahre) 2. Bgm 1966-1972, Träger Goldenen Ehrenmedaille der Stadt

Max Vogl. StR 1946 - 1966 (20 Jahre)

Hans Baumgartner, Gewerkschafter, Zimmereiverband, StR 1929-1933, 1946 - 1948

Nachstehende Arbeitsausschüsse wurden vorläufig gebildet:

- Allgemeiner Verwaltungsausschuss     - Fürsorge und Wohlfahrtsausschuss

- Sparkassenausschuss                          - Bau- und Werksausschuss

- Schulausschuss und Ausschuss für Kulturpflege

Außerdem wurden Gemeindliche Verwalter (vergleichbar mit den heutigen Referenten) ernannt:

Stadtkammerverwaltung, Heilig Geist, E-Werk und technische Betriebe,Städt. Krankenhaus, Antoniusheim, Josefi-Anstalt, Volksschulen, Berufsschulen und sonst. Schulen

 

 

 

Spende an die AGA durch die SPD Stadtratsfraktion

Im Namen der SPD Stadratsfraktion spendete der Fraktionsvorsitzende Horst Schmidt der Arbeitsgruppe Asyl (AGA) Erding, vertreten durch die Sprecherin Frau Brand, 50 Eintrittskarten für das Erdinger Hallen- bzw. Freibad. Mehrere Flüchtlige, die Schwimmen gelernt haben, sollen so auch die Möglichkeit haben ihre Fertigkeiten zu verbessern und zu üben.

 

Rosen und Gespräche

Infostand der SPD-Frauen  Rosen und Gespräche

 

Zum Internationalen Frauentag veranstaltete die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) einen

 

Infostand in Erding

 

Unter dem Motto „Zusammenhalt braucht starke Frauen“ fordert die bayerische AsF „Gleichberechtigung – jetzt und überall, keine Gewalt an Frauen, gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit und mehr Frauen an die Spitze!“

 

Erdinger SPD-Frauen führten zahlreiche Gespräche am Info-Stand und verteilten Rosen aus Fair-Trade Handel.

 

 

Politischen Frühschoppen der Erdinger SPD

Zum Politischen Frühschoppen der SPD laden wir Sie herzlich ein:

Sonntag, 28.Februar 2016, 10:30 bis 12:00 Uhr

Gasthof Mayr Wirt Haager Straße 4, Erding

Im Gespräch mit Ihnen wird der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD Stadtratsfraktion Hans Schmidmayer, dritter Bürgermeister und Feuerwehrreferent der Stadt Erding, die Situation der Erdinger Feuerwehren erörtern.

 

Politischer Aschermittwoch abgesagt - Traditionelles Fischessen findet statt

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Genossinnen und Genossen,

der Vorstand des Ortsvereins Erding und der Kreisvorstand haben beschlossen den Politischen Aschermittwoch angesichts des Zugunglückes in Bad Aibling abzusagen. Deftige Sprüche, wie sie das Wesen des Aschermittwochs ausmachen, und ein Vortrag zum Thema "Wie sicher ist Bayern?", erscheinen uns in der beschriebenen Situation als unangemessen. Daher werden wir in diesem Jahr auf die politische Auseinandersetzung in dieser Form verzichten.

Das traditionelle Fischessen wird trotzdem stattfinden zu dem wir Euch weiterhin einladen möchten. Zum einen möchten wir die Geselligkeit pflegen und zum anderen hat der Wirt sicher mit unserem Erscheinen gerechnet und entsprechende Vorbereitungen getroffen.

Zusammengefasst findet heute nur das traditonelle Fischessen ohne politische Reden statt. Dazu sind Sie/ seid Ihr herzlich eingeladen. Beginn 18 Uhr beim Mayr-Wirt in Erding.

Freundschaftliche Grüße

Benedikt Brüning, OV Erding

Martin Kern, KV Erding

SPD gratuliert Sozi-Urgestein Fritz Steinberger zum 70.

Fritz Steinberger. Urgestein der Erdinger SPD wird 70.

Die Erdinger SPD und die SPD Stadtratsfraktion gratulieren ihrem langjährigen Ortsvereinsvorsitzenden, Fraktionsvorsitzenden und stellv. Bürgermeister (bis 2008) zum 70. Geburtstag. Wir wünschen ihm noch viel Energie und Erfolg für sein politisches und soziales Engagement und noch viele gesunde Jahre. Auch im Namen der SPD Kreistagfraktion. der Vorsitzenden Ulla Dieckmann und des SPD- Bundestagsabgeordneten Ewald Schurer wünschen wir unserem Fritz Alles Gute.

"Der Rote Fritz, ein Mann der anpackt, wenn Not am Mann ist, so habe ich Fritz Steinberger 1992 kennengelernt und das ist er bis heute geblieben", so Horst Schmidt, der in manchen Funktionen dem sozialdemokratischen Urgestein nachfolgte. Die Sozialdemokraten haben ihrem langjährigen Funktionär schon alle parteiinternen Ehrungen überreicht. 1996 die Willy-Brandt-Medaille und 2008 die Georg-von- Vollmar-Medaille (Gründungsvorsitzender bayerischen SPD 1892) .die höchste Auszeichnung die die bayerische SPD verleiht.

Als langjähriger Ortsvereinsvorsitzender, Delegierter und Vorsitzender des Kreisverbandes Der SPD im Landkreis Erding hat er Generationen von Funktionären geprägt, gefördert und die SPD im Landkreis und darüber hinaus repräsentiert. In allen Wahlkämpfen war er stets präsent und ein erster Ansprechpartner für die überregionalen Wahlkämpfer.

Er ist immer für die kommunale Selbstverwaltung, für demokratische Verhältnisse, Solidarität und soziale Gerechtigkeit, für die Schwachen und Benachteiligten eingetreten.Mit seiner Bosnien- und Kroatienhilfe hat er viel Unterstützung auch im Ausland erreicht.

Er setzte sich auf der kommunalpolitischen Bühne  für eine kindgerechte, familienfreundliche, soziale Stadt, bezahlbaren Wohnraum, ausreichend Kindergartenplätze und Kinderhort und letzte Zeit besonders für die Schulsozialarbeit in Stadt und Landkreis Erding ein.

Ob als Gewerkschafter, Personalrat, als Stadtrat oder Kreisrat, als 3. oder 2. Bürgermeister, ob als Vereinsvorsitzender oder Kreisvorsitzender der Arbeiterwohlfahrt, als der er viele Institutionen schuf (Kindergärten, Schulsozialarbeit, Bauspielplatz mit Ferienprogramm. u.a.m.) und Arbeitsplätze einrichtete, überall war  er der Repräsentant der SPD in Stadt und Landkreis Erding.

Aber nicht nur in der SPD und kommunalpolitischen Ämtern hat sich Fritz Steinberger für viele Menschen eingesetzt, er war  auch in der Arbeiterwohlfahrt, im Kleingartenverein und im Erdinger Verschönerungsverein besonders aktiv. Der Erdinger Christkindlmarkt und auch das Erdinger Volksfest sind und waren ohne den „Roten Fritz“ kaum denkbar . Immer ist er voller Verständnis und stets hilfsbereit für die sozial Schwachen, für die Menschen, die unverschuldet in Not geraten sind. Er kann aber auch laut und polternd werden wenn er Unrecht wittert.

Die Presse bezeichnete ihn zu seinem 60. Geburtstag als „Musterbeispiel eines Sozialdemokraten“

Das gilt auch heute noch. Herzlichen Dank dafür.

SPD Kreisvorsitzender  1978 – 1982

SPD-Ortsvereinsvorsitzender 1983 - 1991

2. Bürgermeister der Stadt Erding seit 2007 - 2008

3. Bürgermeister der Stadt Erding 1990 – 2007

Feuerwehrreferent seit 2002 - 2008

Aufsichtsrat der Stadtwerke seit 1997-2008

Stadtrat seit 1972 (36 Jahre!!) bis 2008

Fraktionsvorsitzender 1990 - 1996

Kreisrat seit 1978  bis 2014

Mitglied im Aufsichtsrat der Wohnbaugesellschaft Erding seit 1990

3. Landrat seit Mai 2008 bis 2014

 

 

Neujahrsempfang der SPD in Stadt und Landkreis Erding

Stadthalle Erding, ab 18:00 Uhr

 

 

Vor 70 jahren: Wiedergründung der Erdinger SPD am 1.12.1945

Herzliche Einladung zur
kleinen Gedenkfeier am 1. Dezember 2015 um 19:30 Uhr
Am Schönen Turm /Schaukasten der SPD Landshuterstr. Erding
Wiedergründung der SPD in Erding vor 70 Jahren

Am 1. Dezember 1945, also vor 70 Jahren haben sich die Erdinger Sozialdemokraten nach Verbot, Verfolgung und nach den unsäglichen Opfern des Weltkrieges entschlossen, wieder einen Ortsverein zu gründen
und sich für Freiheit, Demokratie und ein gutes Zusammenleben in Erding zu engagieren.

Nach der Verlesung des Protokolls und der ehrenden Erinnerung  machen wir uns auf den Weg zum Erdinger Christkindl-Markt und wärmen uns mit einem Glas
Tee/Glühwein.

Wir freuen uns Euch am 1.12.2015 zu treffen
mit herzlichem Gruß
Horst Schmidt                    Benedikt Brüning
Fraktionsvorsitzender        Ortsvereinsvorsitzender