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SPD OV Dorfen

27.9.2018

Die Dorfener SPD

Wackersdorf – Der Film im Kino –

Und der echte Landrat kommt nach Dorfen

(Donnerstag, 4. Oktober, 19:00 Uhr im „Gasthaus am Markt“)

Doppelt interessant wird es am Donnerstag, 4. Oktober in Dorfen. Um 20.30 Uhr läuft im Dorfener Kino der neue Film über Wackersdorf. Mehr als 30 Jahre nach dem großen Kampf der Bevölkerung gegen die Wiederaufbereitungsanlage in Wackersdorf gibt es nun einen Spielfilm über die damaligen Ereignisse in der Oberpfalz. Johannes Zeiler spielt in der Rolle der Hauptperson den damaligen SPD-Landrat Hans Schuierer, den Ministerpräsident Franz Josef Strauß seinerzeit sogar des Amtes entheben wollte.

Und genau dieser reale Landrat Hans Schuierer kommt an diesem Abend selbst nach Dorfen. Auf Einladung der SPD wird er um 19.00 Uhr gleich neben dem Kino im „Gasthaus am Markt“ mit den Dorfnerinnen und Dorfnern diskutieren. Nicht nur über seine einstige Rolle als Symbolfigur des WAA-Widerstands, sondern auch über Folgen und Lehren aus diesem Engagement. Denn schon damals lautete Schuierers Grundüberzeugung: „Wo Recht zu Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht.“

Der Schwandorfer Landrat blieb übrigens nicht nur gegenüber der CSU-Staatsregierung standhaft. Was dazu führte, dass schließlich sogar ein eigenes „Lex Schuierer“ im Landtag verabschiedet wurde, um den behördlichen Widerstand ausschalten zu können. Der SPD-Landrat war auch selbst immer wieder draußen im Taxsölderner Forst. Zur Unterstützung der Bevölkerung, gemäß seines alten Mottos: „Es kämpft sich nicht schlecht, für Heimat und Recht.“ Ein Grundsatz, der ja angesichts der anachronistischen Braunkohlepläne im Hambacher Forst heute wieder eine besondere Aktualität gewonnen hat.

Hans Schuierer kommt zusammen mit Wolfgang Nowak aus Schwandorf. Auch er gehörte damals zu den führenden Leuten in der Bürgerinitiative. Heute gilt er darüber hinaus als das große Gedächtnis des Widerstands. Denn er bearbeitet ein riesiges Archiv über die bewegten 80-er Jahre in der Oberpfalz. Für die Diskussion mit den beiden ist der Zeitraum von 19.00 bis 20.30 Uhr vorgesehen. Wer will, kann dann direkt ins Kino gehen. Wer keine Karte mehr bekommt, hat aber genügend weitere Gelegenheiten. Das Dorfener Kino zeigt den Wackersdorf-Film nach dem 4. Oktober eine ganze Woche lang.

Und natürlich kommen auch unsere beiden Direktkandidatinnen für den Bezirks- und Landtag, Ulla Diekmann und Gertrud Eichinger, die schon seit Wochen einen guten, aber auch sehr anstrengenden Wahlkampf führen.

 

17.9.2018

Wer jetzt nicht handelt, macht sich schuldig


Dorfener SPD verlangt entschiedenes Eintreten gegen die Rodung des Hambacher Forstes

 

Die Zahlen und Modelle der Wissenschaftler zeigen, ebenso wie dieser Sommer: Der Klimawandel ist Realität, die Erderhitzung nimmt bedrohliche Ausmaße an. Wer jetzt nicht handelt, macht sich schuldig.

Wer könnte kommenden Generationen erklären, dass man dennoch im Oktober 2018 den Startschuss für die Rodung des Hambacher Forstes gegeben hat, um neuen, zusätzlichen Braunkohleabbau zu ermöglichen? Wer will der zunehmenden Zahl von Klimaflüchtlingen mitteilen, dass wir noch auf Jahrzehnte hinaus Braunkohle verstromen wollen, um auch nicht das geringste an unserer Lebens- und Wirtschaftsweise ändern zu müssen?

Eben erst haben unsere Altvorderen Erhard Eppler und Hans Jochen Vogel im Vorwärts gefordert, dass wir Sozialdemokraten uns an erster Stelle um Ökologie und das Klima kümmern müssen. Und gleichzeitig natürlich vorgehen müssen gegen die wachsende soziale Kluft und den globalen Kapitalismus.

Lange genug waren wir zaghaft und zögerlich. Mit einem Achselzucken wurde bereits das Pariser Klimaziel für 2020 aufgegeben. Wenn wir jetzt nicht endlich aufwachen, dann sollten wir das alte Wort „Solidarität“, das ja auch gegenüber künftigen Generationen gelten muss, aus unseren Programmen streichen.

Um nicht missverstanden zu werden: Natürlich müssen wir Sozialdemokraten immer an betroffene Kolleginnen und Kollegen denken. Und handeln, denn im Koalitionspapier stehen dafür speziell „1.5 Milliarden, um den Strukturwandel in den betroffenen Regionen abzufedern.“ Soll Deutschland, eine der reichsten und leistungsfähigsten Volkswirtschaften der Welt, nicht fähig sein, dies zu realisieren? Sollen wir, gelähmt wie das Kaninchen vor der Schlange, die Erderhitzung mit all ihren Folgen anstarren, nur weil wir uns eine vergleichbar kleine Aufgabe nicht zutrauen?

Der Ortsverein Dorfen fordert die Parteispitze und die Bundestagsfraktion auf, als erstes, deutliches Zeichen einer entschiedenen Klimapolitik, alle Möglichkeiten einzusetzen, um eine Rodung des Hambacher Forstes zu verhindern.

Die Dorfener SPD regt andere SPD-Ortsvereine an, diesen Appell zum Thema Hambacher Forst / Braunkohle zu unterstützen.

 

14.9.2018

Stadtspaziergang mit Gertrud Eichinger

Zu einem Stadtspaziergang mit Gertrud Eichinger lädt die Dorfener SPD am kommenden Sonntag, 16. 9. 2018 ein. Treffpunkt ist um 15 Uhr an der Marktkirche. Für alle Interessierten bietet sich dabei die Möglichkeit, die sozialdemokratische Kandidatin für die Landtagswahl im Oktober näher kennen zu lernen und mit ihr zu diskutieren. Die 52 jährige Diplomdesignerin lebt mit ihrer Familie in Finsing und ist stellvertretende Landrätin in unserem Landkreis.

Gertrud Eichinger wird diesmal in der Dorfener Innenstadt unterwegs sein. Zusammen mit Dorfener SPD-Vertretern will sie sich davon überzeugen, welches Potential in der Stadt steckt, die ja seit Jahren auch das „Innerstädtische Entwicklungskonzept“ in Anspruch nimmt. Bereits vor Wochen hatte sie die Zerstörungen durch den Bau der A 94 im östlichen Landkreis in Augenschein genommen. Gerade angesichts der Großbrücken und der unzähligen Dämme und Einschnitte, erklärte Eichinger: „Es ist unglaublich, mit welcher Brutalität diese Trasse durch die Landschaft geschlagen wird.“

 

18.7.2018

SPD-Fraktion vor Ort

Bezahlbares Wohnen in Oberbayern

 

mit Claudia Tausend, MdB und Michael Schrodi, MdB

 

Mittwoch, den 18. Juli 2018 um 19.00 Uhr (Einlass ab 18:30)

in der Gaststätte Wailtl, Marienplatz 2, 84405 Dorfen

 

Ein bezahlbares Dach über dem Kopf ist die drängendste soziale Frage in vielen Regionen Deutschlands. Deshalb legt die SPD in der Großen Koalition im Bund einen Schwerpunkt darauf, mehr günstigen Wohnraum zu schaffen und Mietwucher einzudämmen.

Wir wollen an diesem Abend über die vielfältigen Initiativen zur Sicherung und Schaffung von bezahlbarem Wohnraum sprechen. Kurzfristig werden wir vor allem die Mietpreisbremse verschärfen, die Umlage bei Modernisierungen stärker begrenzen und die Grundsteuer modifizieren. Langfristig bedarf es einer Reform des Bodenrechts an der wir ebenso intensiv arbeiten.

Gerne möchten wir den Abend dazu nutzen, um Einblicke in die aktuellen Diskussionen zu geben und mit Ihnen darüber sprechen, wie bezahlbarer Wohnraum gesichert und neu geschaffen werden kann. Wir freuen uns auf einen spannenden Abend und konstruktive Gespräche.

 

4.6.2018

Liebe Genossinnen und Genossen,

 

wir freuen uns, dass in letzter Zeit einige Leute in die SPD eingetreten sind. Dennoch wollen und können wir uns mit der Mitgliederzahl von aktuell 44 in unserem Ortsverein nicht zufrieden geben. Vor 30 Jahren, als Dorfen kleiner war, waren wir doppelt so viele. Gerade heute, angesichts der Rechtspopulisten und der Marktradikalen, wäre aber eine kräftige Sozialdemokratie notwendig.

 

Wir wissen auch, dass es in Dorfen schon noch ein paar Leute gibt, die alles andere als glücklich darüber sind, wenn die SPD, speziell in Bayern, scheinbar unaufhaltsam in den Keller geht. Es geht nun darum, wie wir zumindest einige von diesen Leuten erreichen können, um mit ihnen über eine bessere Zukunft zu diskutieren und politisch zu arbeiten. Dazu haben wir nun einige Ideen beisammen, die wir unbedingt vorher mit Euch besprechen wollen.

 

Kommt deshalb bitte, wenn es irgendwie geht, am

 

Montag, 11. Juni, 19.30 Uhr, Pizzeria da Antonio, Jahnstr. 8 (an der B 15)

 

9.5.2018

Ortsverein Dorfen empfängt Natascha Kohnen

Diese Gelegenheit ließen wir uns nicht entgehen: Dass die Spitzenkandidatin der bayerischen SPD für die Landtagswahlen, Natascha Kohnen, am 9.Mai für die Sendung „Jetzt red i“ des Bayerischen Rundfunks nach Dorfen kam, nutzten wir dazu, sie vor dem ESC-Stadion zu empfangen. Nach einer kurzen Begrüßung wurde noch ein gemeinsames Foto gemacht.

Foto: Heinz Eder, Seppo Schmid, Simone Jell, Natascha Kohnen, Ernst Giller, Michaela Meister, Heiner Müller-Ermann (v.l.n.r.)

 

5.5.2018

Am Dienstag, 8.5.2018, beginnt die Bürgerbeteiligung

- Es geht um eine zentrale Zukunftsfrage -

SPD freut sich auf spannende Diskussion

 

 

Die Dorfener SPD begrüßt, dass an diesem Dienstag im Jakobmayer die Bürgerbeteiligung zur Stadtentwicklungspolitik beginnt. Die Frage, welche Sport- und Freizeitstätten an den Stadtrand verlegt werden, hat Auswirkungen auf Jahrzehnte hinaus. Deshalb hoffen wir, dass bereits bei der Auftaktveranstaltung möglichst viele Bürgerinnen und Bürger dabei sind. Dort wird es erste Informationen geben, wie eine Verlagerung an den Rand der Isener Siedlung aussehen könnte. Die Bürgerschaft kann ebenfalls erste Ideen und Gedanken beisteuern, so dass auf dieser Basis eine Phase der Bürgerbeteiligung beginnen kann.

 

In der darauffolgenden Zeit wird es einen spannenden Prozess geben, an dem sich hauptsächlich auch die betroffenen Vereine, die Grundstückseigner und alle interessierten Dorfnerinnen und Dorfner beteiligen. Besonders wichtig ist, dass auch möglichst viele junge Leute ihre Meinung einbringen, denn schließlich geht es um eine zentrale Zukunftsdiskussion. Diese soll zügig vorangehen, eine endgültige Entscheidung darf aber keinesfalls unter Zeitdruck gefällt werden.

 

Wir Sozialdemokraten freuen uns deshalb über den jetzigen Auftakt der Bürgerbeteiligung und auf die weiteren Phasen. Dabei kann es eine Reihe von "Runden Tischen" geben, eine Bürgerwerkstatt, Befragungen und anderes mehr. Beispiele aus anderen Kommunen zeigen immer wieder, dass Entscheidungen nach einer gründlichen und ernstgemeinten Bürgerbeteiligung die größte Akzeptanz erfahren. Wir sind sicher, dass uns dies auch in Dorfen gelingen wird.

 

 

30.4.2018

Pressemitteilung zum Wasserrohrbruch im Schwimmbad Dorfen

 

Eine schnellstmögliche Reparatur der Hauptleitung im städtischen Schwimmbad fordert die Dorfener SPD. In Dorfen gibt es leistungsstarke Unternehmen, die Erfahrung im Umgang mit derartigen Schäden haben. Bei Aufgrabungsarbeiten können gegebenenfalls die Mitarbeiter des städtischen Bauhofs mit entsprechenden Gerätschaften Unterstützung leisten.

 

In der Vergangenheit hat sich immer wieder gezeigt, dass Wasserrohrbrüche durch gute Fachfirmen in kürzester Zeit behoben werden konnten. Es ist kaum vorstellbar, dass dies im Fall des Dorfener Schwimmbads nicht gelingen sollte. Die SPD geht deshalb davon aus, dass der Eröffnungstermin am Samstag eingehalten werden kann. Ein Rohrbruch ist zwar immer ärgerlich, aber glücklicherweise kein Beinbruch.

 

1.3.2018

Einladung zur Jahreshauptversammlung des SPD-Ortsvereins Dorfen

Der Ortsverein Dorfen lädt am Dienstag, den 13.3.2018 zur Jahreshauptversammlung ein. Sie findet im Gasthaus am Markt , Dorfen, um 19:30 statt.

Neben der Wahl der Delegierten zur Unterbezirks Europakonferenz zur Europawahl 2019 und der Entlastung des Vorstandes steht auch eine Diskussion zur aktuellen politischen Entwicklung auf der Tagesordnung. Vielleicht ist dies auch für andere Interessierte und Sympathisanten der SPD interessant.

 

10.2.2018

Liebe Genossinnen und Genossen, liebe Interessierte,

am 5.2.2017 kamen SPD-Mitglieder und Interessierte im Gasthaus am Markt  in Dorfen zusammen, um über die derzeitige Regierungsbildung in einer Großen Koalition zu diskutieren. Das für und Wider einer solchen wurde abgewogen, Argumente ausgetauscht. Die Veranstaltung zeigte, dass sich  die SPD-Basis die Entscheidung nicht leicht macht. Die SPD ist auch eine  progressive Partei, neue Wege können und müssen also beschritten werden,  wenn hinter den alten niemand mehr mit Herz und Verstand stehen kann und  will. Dies ist Veränderung. Wir scheuen uns nicht davor, vielmehr ist es eine Pflicht!

Hier nur kurz ein paar Punkte aus der Diskussion Pro/Kontra Große Koalition:


Pro GroKo:

Grundsätzliches:
Wenn wir nicht mitmachen, werden wir bei folgenden Neuwahlen massiv Stimmen verlieren.

Besonders die AfD wird von Neuwahlen profitieren. In einer GroKo können wir hingegen  Zeit gewinnen im Kampf gegen den Rechtspopulismus.

Schlechtes Image der SPD, wenn die Regierungsbildung scheitert.
 

Einzelpunkte:
Echte sozialdemokratische Erfolge sind bspw. bei der Reform der Grundsteuer und bei der Parität in der Krankenversicherung zu verzeichnen.

Kontra GroKo:

Grundsätzliches:
Wenn wir bei der GroKo erneut mitmachen, werden wir in 4 Jahren massiv Stimmen verlieren.

Bei einer GroKo wird die AfD immer stärker, siehe das negative Vorbild Österreich. Generell geht die Glaubwürdigkeit der SPD verloren.

Einzelpunkte:
Angebliche Verbesserungen für die Bürger sind eine Mogelpackung (z.B. Rentenniveau).

Der Klimawandel mit seinen irreparablen Auswirkungen auf die gesamte Menschheit wird völlig unzureichend behandelt.

Viele Verbesserungen können auch in einer Minderheitsregierung erreicht
werden.

 

2.2.2018

Diskussion für Mitglieder und Interessierte

Am Montag, 5. Februar 2018,

um 19.30 Uhr

Gasthaus am Markt (Folger)

 

Die Dorfener SPD lädt Mitglieder und Interessierte zu einer Diskussion über die Regierungsbildung ein. Wir wollen dabei über die schwierige Situation sprechen, die sich nach dem Scheitern von Jamaika für die SPD ergeben hat. Wir wollen aber auch das Augenmerk auf die Möglichkeit einer Minderheitsregierung lenken. Denn wir können nicht verstehen, warum Angela Merkel und die Union ohne jede Diskussion diese Lösung ausschließt. Sie funktioniert in anderen europäischen Ländern durchaus und kann sogar zu einer Stärkung der Demokratie beitragen.

Die SPD hat in den vergangenen Jahren durchaus gute Arbeit geleistet. Wir haben aber auch eine ganze Reihe vonn Fehlern gemacht. Dazu gehört, dass wir seit Gerhard Schröder die innerparteiliche Demokratie und Mitbestimmung stark vernachlässigt haben. Voller Erleichterung und Zuversicht sehen wir heute aber, dass bei vielen die Lust am Politisieren zurückkehrt. In der SPD geht es wieder lebendiger zu. Ganz im Sinne der Worte von Willy Brandt: "Wir wollen mehr Demokratie wagen!"

Ein Auftrag, den uns übrigens auch das Grundgesetz im Art. 21 gibt. Denn dort steht nicht nur, dass die Parteien bei der politischen Willensbildung des Volkes mitwirken. Es heißt auch ausdrücklich, dass die "innere Ordnung der Parteien demokratischen Grundsätzen entpsrechen" muss. In diesem Zusammenhang weist die Dorfener SPD auch mit Empörung die Äußerungen des CSU-Politikers Alexander Dobrindt zurück.Wer glaubt, innerparteiliche Demokratie als "Zwergenaufstand" diffamieren zu müssen, der verhöhnt letztlich das Grundgesetz.

Die SPD jedenfalls will keine Partei sein, in der nur die Oberen bestimmen und die Parteimitglieder als Stimmvieh alles brav nachvollziehen. Wir sind froh, daß bei uns wieder demokratisch und offen diskutiert wird - von der kleinen Dorfener SPD bis hinauf zum Bundesparteitag. Dazu laden wir erneut alle ein, denen die Zukunft unserer Gesellschaft nicht egal ist. In diesen Wochen treten auch wieder verstärkt Menschen ein, denen die Sozialdemokratie wichtig ist. Wobei in Dorfen bei den Neumitgliedern der jüngste 31 und der älteste 72 Jahre alt ist. Noch ein Hinweis: Wer der SPD beitreten will und noch beim Mitgliederentscheid für oder gegen die Große Koalition stimmberechtigt sein möchte, für diejenige hat der Bundesvorstand Dienstag, 6. Februar, als Stichtag festgelegt. Das bedeutet allerdings, da noch Formalia geprüft werden, dass der Beitritt spätestens am 5. 2. entweder im Netz oder persönlich (am einfachsten auf der Versammlung) vorgenommen werden muss.

 

4.12.2018

Große Resonanz beim Infoabend zum genossenschaftlichen Bauen

Anfang Dezember 2017 lud die Dorfner SPD zu einem Infoabend über das genossenschaftliche Wohnen ein. Andreas Pritschet vom VdW (Verband bayerischer Wohnungsunternehmen) stellte im vollbesetzten Gasthaus am Markt das Konzept des genossenschaftlichen Bauens und Wohnens vor. Dies sties auf sehr großes Interesse und mündete in einem 2. Treffen interessierter Bürger im Ende Januar 2018.

 

03.10.2017

Antrag der SPD zum Genossenschaftlichen Wohnungsbau

 

Dieser Antrag wurde am 8.11.2017 vom Stadtrat einstimmig beschlossen:

 

Der Stadtrat möge beschließen:

 

Der Stadtrat hat im Flächennutzungsplan entschieden, dass ein großer Teil des ehemaligen Meindl-Areals zum Wohngebiet werden soll. Im Zuge dieser neuen Nutzung beabsichtigt die Stadt, eine ausreichende Fläche im Rahmen eines städtebaulichen Vertrages oder des Einheimischenmodells für ein Projekt des genossenschaftlichen Wohnungsbaus verbilligt zur Verfügung zu stellen. Die Stadt will mit dieser Ankündigung interessierte Bürgerinnen und Bürger ausdrücklich ermutigen, eine Wohnungsbau-Genossenschaft zu gründen. Sie wird im Rahmen ihrer Möglichkeiten das Projekt unterstützen. Sollte es in absehbarer Zeit zu keiner Wohnnutzung auf dem Meindl-Gelände kommen, wird sich die Stadt bemühen, ein Genossenschaftsmodell an anderer Stelle zu ermöglichen.

 

 

Begründung:

 

In Dorfen besteht eine große Nachfrage nach Wohnraum, die bisher bevorzugt durch den Bau von Einzel- und Doppelhäusern beantwortet wurde. Um wirkliche Entlastung zu schaffen, sind jedoch verschiedene Wohnformen notwendig. Besonders bewährt hat sich dabei das genossenschaftliche Wohnen. Bereits gegen Ende des 19. Jahrhunderts haben sich Menschen in dieser solidarischen Wohnform zusammengefunden. Nach Blütezeiten in den 20er und 50er Jahren des letzten Jahrhunderts flaute das Interesse an Neugründungen ab. In jüngerer Zeit hingegen entstehen wieder vermehrt Wohnungsgenossenschaften, da die Vorzüge dieser Organisationsform heute besonders gelten. Es wäre für die Wohnungssuchenden und für unsere Stadt eine Bereicherung, wenn sich auch hier eine Genossenschaft gründen würde.

Den Antragstellern ist klar, dass derzeit noch keine konkrete Bauleitplanung für das Meindl-Areal vorliegt. Es ist jedoch notwendig und sinnvoll, einen derartigen Grundsatzbeschluss jetzt schon zu fassen. Denn wenn Bürgerinnen und Bürger sich für eine Genossenschaftsgründung interessieren, dann bedarf es einer längeren Planungs- und Vorlaufphase.

 

04.02.2015

SPD-Antrag zum Stadtbus einstimmig angenommen

Der Dorfner Stadtrat hat den (unten aufgeführten) SPD-Antrag, einen Stadtbus einzurichten, einstimmig angenommen. Alle Fraktionen waren sich einig, das kann ein großer Gewinn für Dorfen werden. Es kommt aber darauf an, dass er richtig auf die Strecke gesetzt wird. Deshalb wird bis Ende Februar eine Arbeitsgruppe mit Vertretern der Fraktionen, einem Verkehrsplaner und einem Busunternehmen zusammengestellt.

 

02.01.2015

SPD-Antrag zur Einrichtung eines Stadtbusses

 

Der Stadtrat möge beschließen:

Es wird baldmöglichst ein Stadtbus für Dorfen eingerichtet. Der Bus verkehrt in regelmäßigem, mindestens stündlichen Turnus in der Zeit zwischen 8 und 17 Uhr und verbindet wichtige innerstädtische Punkte mit den Siedlungsbereichen. Die Einrichtung erfolgt probehalber, jedoch mindestens ein Jahr, und muss intensiv beworben werden.

Begründung:

Für die Senkung des Anteil des Individualverkehrs im Stadtverkehr von Dorfen kann der Stadtbus einen wichtigen Beitrag leisten. Dies kann auch dazu führen, dass auf der B 15 weniger Verkehr anfällt. Gerade in Bezug auf die Verkehrsentwicklung und die Ökologie ist das äußerst wünschenswert.

Ältere Menschen, die ohne Busverbindung nicht mehr mobil sind, können mit Hilfe des Stadtbusses ohne fremde Hilfe einkaufen, zum Arzt kommen oder ähnliches. Dies bedeutet eine Unterstützung dieser Menschen, um selbständig zu bleiben. Auch für Jugendliche, die noch nicht selbst Auto fahren, kann dies ein Schritt zu mehr Selbständigkeit sein, und gleichzeitig die Eltern entlasten. Außerdem lernen die jungen Menschen so den öffentlichen Nahverkehr kennen und schätzen.

Die regelmäßige Taktung ist wichtig, damit der Bus auch angenommen wird. Um eine sinnvolle Route zusammenzustellen, ist vorab eine Arbeitsgruppe mit Vertretern des Stadtrats und externen Experten einzurichten. Die wichtigsten innerstädtischen Einrichtungen wie Rathaus, Ärzte, Banken, Einkaufsmöglichkeiten, Jakobmayer, Bahnhof oder Friedhof sollen angefahren werden. Die Dauer je Fahrtrunde sollte so gewählt werden, dass ein regelmäßiger Takt eingehalten werden kann. Wenn der Nutzer des Busses die Gewähr hat, dass der Bus immer zur gleichen Minute an „seiner“ Haltestelle abfährt, wird der Bus besser angenommen. Evtl. kann der Stadtbus mittags pausieren, da um diese Zeit bereits mehrere Busverbindungen existieren.

Zu Beginn des Betriebs sollen die wichtigsten innerstädtischen Siedlungen, die sich teilweise in relativ weiter Entfernung von der Innenstadt befinden, einbezogen werden. Die Gemeindeteile im Außenbereich können später dazu genommen werden, falls Bedarf besteht und wenn sich der Stadtbus bereits etabliert hat.

Für eine erste Kostenschätzung wurden die Erfahrungen aus Taufkirchen übernommen. Dort fährt ein Kleinbus von 8.30 bis 17 Uhr und kostet ca. 50.000 € pro Jahr, davon übernimmt die Gemeinde 50%. Durch Sponsoring und den Fahrkartenverkauf kann die andere Hälfte finanziert werden. Die einfache Fahrt kostet 1 €, es gibt Tageskarten zu 3 € und Wochenkarten zu 15 €. Für das Sponsoring könnten der Förderkreis und die örtlichen Banken angesprochen werden.

Die intensive Bewerbung über Banner, Amtsblatt, Homepage etc. dieses Busses ist notwendig, um ausreichend darauf aufmerksam zu machen. Die Erfahrung mit dem bereits einmal eingerichteten Bus zeigt, dass dies unbedingt notwendig ist. Ebenso zeigt diese Erfahrung, dass der Bus in nicht zu großen zeitlichen Abständen fahren muss, um akzeptiert zu werden.