05.03.2018 in Landespolitik

Gute Plätze und Aussichten für starke Frauen: Gertrud Eichinger auf Platz 5

 

Heute freuen wir uns über den starken Vertrauensbeweis der OberbayernSPD für Gertrud Eichinger als Landtagskandidatin. Die 69 Delegierten setzten im oberbayerischen Penzberg die Finsinger 2. Bürgermeisterin und stellv. Landrätin auf den herausragenden 5. Platz (von insgesamt 31). Ulla Dieckmann, SPD-Fraktionsvorsitzende im Erdinger Kreistag erreichte den Platz 14 für die Bezirkstagsliste.

 

Auf dem Foto: Ulla Dieckmann, Doris Rauscher ( stellv. Bezirksvorsitzende Platz 3), Natascha Kohnen, Spitzenkandidatin der Oberbayern und BayernSPD, Gertrud Eichinger (Platz 5)

 

05.03.2018 in Allgemein

Weltfrauentag am 8.3. um 19.30 Uhr

 

"Feminismus" - neu denken?

Folgende Themen sollen dabei nicht zu kurz kommen:

Vorstellung der Istanbuler Konvention ( europaweite Gesetzgebung zum Schutz der Frauen und zur Gleichstellung)

"#metoo hat eine weitreichende Debatte um die wirkliche Gleichberechtigung von Frauen ausgelöst

Mit dabei als Referentin:

Johanna Gastager (M.A. Kulturdiplomatie)

und anschließender Möglichkeit zur Diskussion

Wann? Am Donnerstag, den 8. März 2018, um 19.30 Uhr

Wo? im Johanneshaus, Kirchgasse 5 in Erding

Es laden ein: Frauen aus der Kommunalpolitik

Ulla Dieckmann  Cornelia Vogelfänger  Petra Bauernfeind

Helga Stieglmeier  Gertrud Eichinger

 

 

04.02.2018 in Allgemein

Rede zum Neujahrsempfang der Erdinger SPD

 

MdL Doris Rauscher Stellvertretende Vorsitzende des Sozialausschusses des Bayerischen Landtags Sozial- und familienpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion www.doris-rauscher.de

 

Festrede

„Jedes Menschenleben soll heilig sein – wie viel Würde steckt in einer Pfandflasche“

Anrede

sehr verehrte Gäste,

vielen Dank für die Einladung und die nette Begrüßung zum heutigen Neujahrsempfang – es freut mich sehr, dass so viele heute gekommen sind, um gemeinsam mit dem SPD-Kreisverband Erding ins neue Jahr zu starten.

Wie wir gerade in dem kleinen Film gesehen haben, steht das Jahr 2018 für uns in Bayern unter einem ganz besonderen Stern:

Genau 100 Jahre ist es her, dass der überzeugte Sozialdemokrat Kurt Eisner den Grundstein für den Staat gelegt hat, in dem wir heute alle so gerne leben.

Dass sich die Dinge 1918 so entwickelt haben, war keine Selbstverständlichkeit!

Vielmehr ist es finde ich immer noch unglaublich, dass eine so tiefgreifende Veränderung der politischen Rahmenbedingungen stattfinden konnte, ohne Gewalt und ohne Todesopfer, dafür mit sehr viel Überzeugung.

Überzeugung dafür, dass alle Menschen sich beteiligen können sollten an unserer Gesellschaft – nicht nur ein paar wenige aus gutem Hause sollten das Sagen haben, sondern alle.

Der „kleine Arbeiter“ ebenso wie der Unternehmer, die Hausfrau genauso wie die Angestellte.

Kurt Eisner wollte einen Staat des Volkes und für das Volk, geleitet nach sozialistischen Ideen.

Er hat den Grundstein gelegt und politische Wegmarken gesetzt, von denen wir heute noch profitieren – zum Beispiel das Frauenwahlrecht oder den 8-Stunden-Arbeits-Tag.

Beides verdanken wir Kurt Eisner.

Es gibt da diesen Satz, den Sie bestimmt kennen, und der Eisners zentrale Überzeugung wiederspiegelt:

„Jedes Menschenleben soll heilig sein!“.

Dieser Satz berührt mich jedes Mal wieder zutiefst!

Und dieser Satz ist heute noch genauso richtig wie damals.

Denn in Zeiten, in denen Rechtspopulisten in unserem Land zum Höhenflug ansetzen und Ausgrenzung salonfähig geworden ist, wird deutlich:

Es ist heute wie damals wichtig, dass wir uns für unsere demokratischen Werte wie Meinungs- und Religionsfreiheit, Rechtsstaatlichkeit, Gleichheit und die Würde jedes Menschen einsetzen.

Diese Werte müssen wir gemeinsam schützen!

Nicht mit plumpen rechten Parolen oder dem Schüren konfuser Ängste.

Sondern mit einer lebendigen, gerechten Demokratie, Vielfalt in unserem Land und Zusammenhalt in der Gesellschaft!

„Jedes Menschenleben soll heilig sein“ – dieser Satz von Kurt Eisner ist nicht nur Mahnung, sondern vor allem Auftrag.